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Neu-Ulm: Beifahrer geht nach Unfall auf Polizist los

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Beifahrer geht nach Unfall auf Polizist los

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    Ein aggressiver Beifahrer hat eine Polizeistreife in Neu-Ulm beschäftigt.
    Ein aggressiver Beifahrer hat eine Polizeistreife in Neu-Ulm beschäftigt. Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

    Der 24-jährige Beifahrer eines Unfallfahrers ist am Sonntagabend in Neu-Ulm auf einen Polizisten losgegangen. Wie die Polizei mitteilt, wurde eine Streife in der Kasernstraße auf einen 27-Jährigen aufmerksam, der mit seinem roten BMW rückwärtsfuhr – und dabei mit einem geparkten Auto zusammenstieß. Dabei entstand ein Gesamtschaden von etwa 2500 Euro.

    Der Unfallverursacher fuhr der Polizei zufolge zunächst ein paar Meter weiter, hielt dann aber am rechten Fahrbahnrand an. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der Autofahrer stark nach Alkohol roch. Er macht freiwillig einen Atemalkoholtest – und der ergab einen Wert von über 1,9 Promille. Deshalb musste der Unfallverursacher auch eine Blutprobe abgeben. Zudem beschlagnahmte die Polizei seinen Führerschein, weiterfahren durfte er natürlich auch nicht mehr. Den 27-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Trunkenheit im Verkehr.

    Auch der Beifahrer hatte Alkohol getrunken

    Viel mehr zu tun hatten die Beamten aber an jenem Abend mit dem 24-jährigen Beifahrer. Dieser störte demnach die Unfallaufnahme. Die Ordnungshüter sprachen zwar einen Platzverweis aus, der junge Mann hielt sich aber nicht daran. Als ein Beamter ihn dann an der Schulter wegschieben wollte, schlug der 24-Jährige gegen dessen Hand und versuchte, ihn von sich wegzustoßen. Der Angreifer wurde daraufhin laut Polizei „kontrolliert zu Boden gebracht und gefesselt“. Auch er hatte getrunken, ein Test ergab 1,2 Promille. Er wurde zunächst zur Dienststelle gebracht, nach Aufnahme seiner Personalien dann entlassen. Der 24-Jährige wurde wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Verletzt wurde bei der ganzen Sache niemand. (az)

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