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Neu-Ulm.: Im Dschungel mit Schlagerkönigin Andrea Berg

Neu-Ulm.

Im Dschungel mit Schlagerkönigin Andrea Berg

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    Wie immer extravagant waren die Kleider der Schlagersängerin Andrea Berg bei ihrem Auftritt in der Ratiopharm-Arena.
    Wie immer extravagant waren die Kleider der Schlagersängerin Andrea Berg bei ihrem Auftritt in der Ratiopharm-Arena. Foto: Roland Furthmair

    „Danke Neu-Ulm, das war ganz große Klasse, danke für diesen unvergesslichen Abend voller Emotionen und Herz“ – ein schönes Kompliment der Schlagerkönigin Andrea Berg an die rund 7000 begeisterten Konzertbesucher in der Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena. Nach drei Stunden Liveshow mit fantastischen Bilderwelten, die die Fans vor einer riesigen Bühne mit großflächigen LED-Wänden in fremde (Dschungel-)Welten, zum Kilimandscharo und sogar auf einen Trip mit ins Weltall nahmen, übertraf Andrea Berg mit ihrer aktuellen großen „Mosaik-Live-Arena-Tour“ wieder mal alle Erwartungen ihrer treuen Fangemeinde.

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    Insgesamt 31 Auftritte durch ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz stehen bis Ende März auf dem Tourneeplan, Neu-Ulm war die fünfte Station. Die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Schlagerqueen bot eine großartige Band mit Chor und Dance-Crew auf. Deren pure Freude sprang spontan von der Bühne auf die Besucher über, pure Magie strahlte die Powerfrau selber aus. Mit frischer, klarer und sicherer Stimme erfüllte sie auch die Neu-Ulmer Arena mit Leben. Zu ihren Hits „Kilimandscharo“ oder „Wenn du willst, dann küss mich doch“ mischte sie sich spontan unters Publikum („Wir sind doch alle eine große Familie“) und entführte gleich zu Beginn die Besucher in ihre Mosaik-Traumwelt.

    Andrea Berg: Silberkleid und Astronauten-Look

    Mal im fantastisch grünen Kleid mit nicht enden wollendem Schlitz, mal als Barbarella im glitzernden Silberkleid, dann im Astronautenlook oder als Hippiemädchen mit fähnchenhaft bunten Stoffstreifen: Andrea Bergs Kostüme waren wie gewohnt extravagant, knapp bemessen und stets sexy.

    Nach tollen Licht- und Feuerwerkseffekten gipfelte die Show mit ihrer Ankündigung „Jetzt aber Vollgas“ in weiteren aktuellen Hits wie „Hallo Houston, ich hab ein Problem“ und den Klassikern „Die Gefühle haben Schweigepflicht“, der Jugenderinnerung „Ja, ich will“ und natürlich im Finale mit dem Megahit „Du hast mich tausendmal belogen“. Das ist angeblich das meistgewünschte Musikstück bei Gold-Hochzeiten. Dem Gesang der Partygäste folgend musste die Band im Finale mehrmals wieder in diesen Hit einsteigen, Chor und Dance-Crew hielten sich ebenso an die „Vollgas-Ankündigung“ und wie schon zu Beginn schwebte das Himmelbett von der Arenadecke und Andrea Berg entschwand darin mit einem kleinen Scherz in die Dunkelheit: „Ich nehme euch alle mit in mein Himmelbett mit den Teddybären.“

    Andrea Berg lobt die ansteckende Stimmung

    Auch nach ihrem fünften Tournee-Auftritt in Folge zeigte die Bundesverdienstkreuzträgerin danach keinerlei Ermüdungserscheinungen: „So eine gute Stimmung ist einfach ansteckend. Mittlerweile funktioniert wieder alles prima und ein Rädchen greift ins andere“.

    Nach dem letzten Applaus war die Arena in wenigen Minuten menschenleer. Für über 120 Mitarbeiter begann der Abbau der 15 Meter breiten und 12 Meter tiefen „Mosaik-Bühne“. 430 Scheinwerfer und 400 Quadratmeter LED-Screens mussten verstaut werden in 18 Sattelschleppern, ebenso unzählige Lautsprecher und aufblasbare Figuren. Um zwei Uhr nachts waren die ersten Trucks bereits unterwegs zum in achtzehn Stunden darauffolgenden Konzert in Mannheim.

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