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Ulm: Impfzentrum Ulm hat jetzt 100.000 Mal gegen Corona geimpft

Ulm

Impfzentrum Ulm hat jetzt 100.000 Mal gegen Corona geimpft

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    Das Impfzentrum Ulm ist auf dem Messegelände in der Friedrichsau.
    Das Impfzentrum Ulm ist auf dem Messegelände in der Friedrichsau. Foto: Oliver Helmstädter

    Im Impfzentrum Ulm wurde in der vergangenen Woche bereits die 100.000. Impfung durchgeführt. Und dies trotz manchmal widriger Umstände, wie der weiterhin bestehenden Impfstoffknappheit oder dem zeitweisen Impfstopp für AstraZeneca in der vergangenen Woche.

    "Auch wenn durch das Impfzentrum eine vielfach höhere Leistung möglich wäre - limitierend war und ist zu jeder Zeit die Lieferung von Impfstoffen - sind wir sehr stolz darauf, mit welcher Qualität und mit welcher Freundlichkeit im Ablauf vor Ort diese Impfungen erbracht werden konnten", werden Professor Bernd Kühlmuß (medizinischer Leiter) und David Richter (Geschäftsführer) in einer Mitteilung zitiert.

    Auswirkungen des Impfstopps von AstraZeneca in Ulm

    Der unvermittelte Impfstopp für den AstraZeneca-Impfstoff (AZ) am vergangenen Montag hatte auch die Planungen des Impfzentrums Ulm durcheinander gebracht. Die betroffenen Menschen, deren Impftermine sehr kurzfristig nicht stattfinden konnten, waren enttäuscht. "Aber gleichzeitig auch meist verständnisvoll", heißt es, so dass es infolge des Impfstopps im Impfzentrum Ulm zu keinen größeren Problemen kam.

    Nachdem am Donnerstag-Abend bereits wieder die Freigabe zur Fortsetzung der Impfungen mit AZ bekannt wurde, konnte schon am nächsten Morgen, Freitag 19. März, um 8 Uhr wieder mit den AZ-Impfungen fortgefahren werden, die derzeit montags bis freitags zwischen 8 und 17 Uhr stattfinden. Trotz der Kurzfristigkeit kamen bereits am Freitag mehr als 400 Menschen wieder zu ihrem geplanten AZ-Impftermin. Da gut 500 Termine geplant waren, haben also etwa 80 Prozent der Menschen sich nicht beirren lassen, sondern ihren Impftermin wahrgenommen. Diese gute Akzeptanz zeichne sich bis heute unverändert ab.

    Die Menschen, deren Impfungen in der vergangenen Woche wegen des AZ-Impfstopps nicht stattfinden konnten, wurden vom Impfzentrum Ulm inzwischen bereits kontaktiert und erhalten unbürokratisch einen Ersatztermin innerhalb der nächsten zwei Wochen.

    Ungünstig sei, dass der Impfterminservice in Folge des AZ-Impfstopps weiterhin nicht erreichbar ist, so dass Menschen, die Ihren Impftermin nicht wahrnehmen möchten oder können, diesen Termin nicht absagen können. Kühlmuß: "Wir berücksichtigen dies bei unserer Planung und werden für auf diese Weise nicht abgerufene Impfstoffe zeitnah Ersatztermine freigeben."

    Impfzentrum Ulm: Entwicklung der verfügbaren Impftermine

    Die zur Verfügung stehende Impfstoffmenge soll sich in den nächsten Wochen Zug um Zug erhöhen. Derzeit sind im Impfzentrum Ulm täglich von Montag bis Freitag etwa 1.700 Impftermine eingeplant, hinzu kommen gut 700 Impfungen durch die mobilen Impfteams. An den Wochenenden sind 1.200 Impfungen pro Tag vorgesehen, so dass durch das Impfzentrum Ulm derzeit etwa 14.400 Impfungen pro Woche geplant sind. Insgesamt sind für die kommenden sechs Wochen etwa 90.000 Impftermine im Impfzentrum Ulm geplant. Auch damit ist die mögliche Kapazität des Impfzentrums nicht ausgeschöpft.

    Unverändert sind die Termine für Erstimpfungen für die kommenden drei Wochen komplett ausgebucht. Die Buchung von Erstimpfterminen ist immer nur für die nächsten drei Wochen möglich, damit die Buchung eines Zweitimpftermins in jedem Fall gewährleistet ist. Sobald mehr Impfstoff verfügbar sein wird, könne und werde die Zahl der Impftermine im Impfzentrum Ulm nochmals deutlich erhöht werden, die derzeitige Maximalleistung des IZU liegt bei etwa 24.000 Impfungen pro Woche, könne aber nochmals gesteigert werden.

    Corona: Impfungen durch mobile Impfteams in Ulm

    Die Impfungen in den 172 dem IZU zugeordneten Pflegeheimen durch die mobilen Impfteams (MIT) des ZIZ und des KIZ Ulm konnten - wie berichtet - schon vor drei Wochen abgeschlossen werden. Die mobilen Impfteams setzen ihre Arbeit seither mit unverminderter Geschwindigkeit mit 600 bis 700 Impfungen am Tag fort, derzeitige Schwerpunkte sind dabei Impfungen in Einrichtungen für Tagespflege, betreutes Wohnen, der Eingliederungshilfe und ähnlichen Einrichtungen. In Kürze sollen die MIT verstärkt bei wohnortnahen Impfaktionen für ältere, mobilitätseingeschränkte Menschen eingesetzt werden, dies wird seitens der Kommunen bereits teils „beworben“. Die mobilen Impfteams des Impfzentrums Ulm haben, Stand heute, schon mehr als 30.000 Impfungen durchgeführt. (AZ)

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