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Angriff auf Elbit-Rüstungswerk in Ulm wird in Stuttgart-Stammheim verhandelt

Ulm/Stuttgart

Angriff auf Ulmer Rüstungswerk wird in Stuttgart-Stammheim verhandelt

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    Aktivisten sind nachts in das Gebäude der Firma Elbit im Ulmer Stadtteil Böfingen eingedrungen.
    Aktivisten sind nachts in das Gebäude der Firma Elbit im Ulmer Stadtteil Böfingen eingedrungen. Foto: Thomas Heckmann (Archivbild)

    Nach der Attacke auf das Ulmer Produktionswerk der Rüstungsfirma Elbit im September 2025 beginnt demnächst der Prozess gegen fünf Beschuldigte, die seitdem in Untersuchungshaft sitzen. Mitgliedschaftliche Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, unter anderem im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Überfall auf ein Unternehmen in Ulm – so lautet der Vorwurf.

    Die Verhandlung im Prozessgebäude Stammheim in Stuttgart beginnt am Montag, 27. April, vor der 18. Großen Strafkammer des Landgerichts Stuttgart, die als Staatsschutzkammer dieses Strafverfahren leitet.

    Die fünf Angeklagten sind zwischen 25 und 40 Jahre alt

    Die fünf Angeklagten sind zwischen 25 und 40 Jahre alt. Sie sollen sich am Überfall auf Elbit in Ulm beteiligt haben, samt Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und unter Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, konkret der Hamas.

    Unter den Angeklagten befinden sich irische, britische, spanische und deutsche Staatsangehörige. Noch vor der Tat sollen sie Bekennervideos für Soziale Medien angefertigt haben, um diese anschließend zu veröffentlichen.

    Elbit Systems Deutschland in Ulm ist eine Tochterfirma eines der größten israelischen Rüstungsunternehmen. Mithilfe ihrer mitgeführten Werkzeuge sollen die Beschuldigten laut Anklage in Zerstörungsabsicht auf zahlreiche Bildschirme, PCs und Telefone in Büroräumlichkeiten sowie auf ein Waschbecken und Toiletten eingeschlagen haben, nachdem sie sich gewaltsam Zugang zum Unternehmen in Ulm verschafft hatten.

    Auch in einem technischen Labor zerstörten sie demnach Geräte und verursachten so insgesamt einen Schaden von rund einer Million Euro. Die Verdächtigen wurden von der Polizei ohne Widerstand festgenommen.

    Bis Ende Juli sind 15 weitere Verhandlungstermine in Stuttgart-Stammheim angesetzt.

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