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Bad Ditzenbach: Tanklaster verliert 1000 Liter Reinigungsmittel – Schaum in Fluss

Bad Ditzenbach

Tanker verliert rund 1000 Liter Reinigungsmittel: Bundesstraße mehrere Stunden gesperrt

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    Weil ein Tanklastwagen rund 1000 Liter Reinigungsmittel bei Bad Ditzenbach verloren hatte, bildete sich Schaum auf der Ditz.
    Weil ein Tanklastwagen rund 1000 Liter Reinigungsmittel bei Bad Ditzenbach verloren hatte, bildete sich Schaum auf der Ditz. Foto: ----/SDMG/dpa

    Was wie ein Aprilscherz aussah, war tatsächlich keiner. Ein Tanklaster hat am Mittwoch, 1. April, bei Bad Ditzenbach-Gosbach im Landkreis Göppingen rund 1000 Liter Reinigungsmittel verloren. Das berichtete das Polizeipräsidium Ulm. Das Mittel gelangte unter anderem auch in den Bach Ditz und den Fluss Fils. Gefahr für die Bevölkerung bestehe aber nicht, sagten Experten.

    Landkreis Göppingen: Tanklaster verliert Reinigungsmittel Tensid

    Wie das Polizeipräsidium berichtete, ereignete sich der Vorfall am Mittwoch kurz vor 13 Uhr. Demnach sei ein Tanklaster bei Bad Ditzenbach-Gosbach unterwegs gewesen. Seine Ladung: Tensid, ein hochkonzentriertes Reinigungsmittel. Tensid kommt unter anderem in Waschmitteln oder Spülmitteln zum Einsatz.

    Auf seiner Fahrt verlor der Tanklastwagen aber rund 1000 Liter seiner Ladung. Dabei gelangte das Mittel in die Kanalisation und auch den Fluss Fils.

    Bad Ditzenbach: Mengen an Schaum in Ditz und Fils – Experten geben Entwarnung

    Einmal im Fluss, bildete das Reinigungsmittel große Mengen an Schaum. Laut Angaben des Polizeipräsidiums bildete sich dieser Schaum nicht nur auf der Fils, sondern auch auf der Ditz. Zudem gelangte der Schaum durch einige Schächte und Kanaldeckel auch auf die Bundesstraße B466. Der Abschnitt zwischen Gosbach und Deggingen wurde wegen des Schaums für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Erst ab 16.15 Uhr ging es an dieser Stelle weiter.

    Neben der Feuerwehr waren auch die Straßenmeisterei und die Umweltbehörde im Einsatz. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass sich bis Geislingen weiterer Schaum bilden und ausbreiten kann. Grund dafür sei, dass Tensid sehr wasserlöslich ist. Experten geben besorgten Anwohnerinnen und Anwohnern aber Entwarnung. Demnach sei der Stoff in verdünntem Zustand für Menschen keine Gefahr.

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