Autofahrer in Ulm brauchen aktuell die Nerven von Seiltänzern – und Geduld aus Stahl. Das ohnehin dichte Baustellennetz der Stadt bekommt ab der kommenden Woche den nächsten Knotenpunkt. Wie die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) mitteilen, reißt eine neue Notfallmaßnahme das nächste Loch in den Ulmer Asphalt.
Der Grund: In der Wagnerstraße wurde ein massiver Schaden an einem wichtigen Erdkabel entdeckt. Um den Defekt zu beheben, müssen die Arbeiter ab dem kommenden Dienstag, 9. Juni, schweres Gerät auffahren und die Straßendecke komplett aufreißen.
Vollsperrung eingerichtet: Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Hausnummern 117 und 125. Autofahrer müssen sich in diesem Bereich auf erhebliche Behinderungen und Umleitungen einstellen.
Immerhin können Fußgänger und Radfahrer aufatmen – sie dürfen die Baustelle laut SWU jederzeit sicher passieren.
Die Arbeiten sind als Sprint angesetzt: Läuft alles nach Plan, soll das Kabel bis zum Freitag, 12. Juni, repariert und die Straße wieder freigegeben sein. Bis dahin gilt für alle Autofahrer rund um die Wagnerstraße einmal mehr: Bitte mehr Zeit einplanen oder den Bereich am besten weiträumig umfahren.
Es gibt viele, viele Baustellen in Ulm: neben den unzähligen kleineren Leitungsarbeiten, privaten Hochbauten und kurzzeitigen Maßnahmen vor allem eine Handvoll Großprojekte, die das Bild prägen. Denn Ulm befindet sich derzeit in der intensivsten Phase der Modernisierung im Vorfeld der Landesgartenschau 2030.
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