Das Lieblingsbier des Finanzbürgermeisters gibt es nicht auf dem Kleinbrauermarkt: Gold Ochsen. Und dann möglichst eine Halbe oder ein Kristallweizen. Klar, als Ulmer Bürgermeister muss er das sagen. Obwohl: Auch das Barfüßer wird in Ulm gebraut. Und das gibt es auf dem Ulmer Kleinbrauermarkt, den er am Donnerstagnachmittag eröffnete. Mit einer Premiere und satten zehn Schlägen mit dem Holzhammer auf den Zapfhahn. Erstmals haben nämlich die zehn teilnehmenden Brauer ihre Kompetenz zusammengelegt und ein extra Kleinbrauermarkt-Bier erfunden: ein Märzen.
Premiere auf dem Ulmer Kleinbrauermarkt
Die ersten 30 Liter waren nach 20 Minuten weg. Klar, es war Freibier. Im Rathaus gehe es sehr trocken zu, sagte Bendel, ehe er nach dem letzten Schluck in Richtung Hauptausschuss verschwand. Doch er werde wiederkommen. Bendel lobte noch die Handwerkskunst der versammelten Brauer und betonte, kein „Fernsehbier“ zu trinken. Wie wahrscheinlich Tausende bis einschließlich Sonntag, wenn der Markt um 16 Uhr schließt.
Das kosten die Biere in Ulm
Um den Bierumsatz macht sich Marktsprecher Stefan Dobler vom Bräuhaus Ummendorf im Angesicht von möglichen 30 Grad am Wochenende wenig Sorgen: „Wahrscheinlich ist dem einen oder anderen eher zu heiß.“ Die normalen Biere wie Helles und Weizen kosten zwei Euro (0,1 Liter), vier Euro (0,3 Liter) und fünf Euro für die Halbe. Die Spezialitäten wie India Pale Ale (IPA) kosten von drei bis sechs Euro.
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