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Basketball: BG Illertal überrollt den TSV Weilheim

Basketball

23 verwandelte Dreier: BG Illertal spielt als Regionalliga-Meister befreit auf

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    Die BG Illertal funktioniert auch gegen den TSV Weilheim als Team hervorragend.
    Die BG Illertal funktioniert auch gegen den TSV Weilheim als Team hervorragend. Foto: Samuel Müller

    Ihr Meisterstück hatte die BG Illertal schon vor Ostern gemacht. Nach der Pause über die Feiertage legte sie nun einen klaren Heimsieg gegen den TSV Weilheim nach. Man merkte dem Spiel schnell an, dass hier eine Mannschaft auf dem Feld stand, die nichts mehr beweisen musste – und genau deshalb umso mehr zeigte. Beim 122:66 (56:28) spielten die Basketballer des TSV Illertissen und SC Vöhringen befreit auf.

    Die Gäste aus Weilheim, als Tabellenzehnter mitten im Abstiegskampf und zudem personell geschwächt, hatten Schwierigkeiten, Zugriff zu bekommen. Die Illertaler dagegen fanden sofort ihren Rhythmus – schnell im Umschalten, klar in den Entscheidungen und vor allem bemerkenswert mannschaftsdienlich. Schon im ersten Viertel fiel eine Serie von Dreipunktewürfen, insgesamt neun allein in den ersten zehn Minuten.

    Nur kurz gerät der Angriffsmotor der BG Illertal ins Stocken

    Was folgte, war eine offensive Machtdemonstration. Am Ende standen 23 verwandelte Dreier auf dem Statistikbogen – ein Wert, der selbst für ein dominantes Team außergewöhnlich ist. Dabei war die Trefferquote nur ein Teil der Geschichte. Entscheidend war die Art und Weise: Der Ball lief, freie Würfe wurden konsequent herausgespielt, jeder Spieler war eingebunden. Dass alle eingesetzten Akteure punkteten, spiegelte diesen Ansatz eindrucksvoll wider. Lediglich im zweiten Viertel geriet der Motor kurz ins Stocken, als Weilheim auf eine Zonenverteidigung umstellte. Doch auch diese Aufgabe wurde schnell gelöst. Zur Halbzeit war die Partie bereits vorentschieden.

    Im letzten Viertel wird aus dem Pflichtspiel ein Schaulaufen

    Nach dem Seitenwechsel setzte der Meister nach. Zwei Viertel mit jeweils über 30 Punkten unterstrichen die Durchschlagskraft. Individuell ragte Lucca Bretz mit 27 Punkten heraus, während Leo Vrkas (20) und Paul Schorr (19) ebenfalls zweistellig trafen. Spätestens im Schlussviertel wurde aus dem Pflichtspiel ein Schaulaufen. Trainer Max Kihm freute sich: „Wir haben verdient gewonnen. Es hat wirklich Freude gemacht, vor allem weil wir unglaublich simpel, aber sehr gut als Team zusammengespielt haben. Die Dreierquote war natürlich überragend.“ (AZ)

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