Der Presseraum des SSV Ulm 1846 Fußball war am Dienstagvormittag ungewöhnlich gut gefüllt, es lag sogar ein Hauch von Aufbruchstimmung in der Luft. Bei der Vorstellung des neuen Trainers Daniel Jungwirth ging es gar nicht so sehr um sportliche Ziele und um taktische Feinheiten sowieso nicht. Im Vordergrund stand das Ziel, den Verein nach dem Absturz von der 2. Bundesliga in die Viertklassigkeit aus dem Tal der Tränen zu führen und wieder Begeisterung für den Ulmer Fußball zu entfachen. Der ebenfalls noch neue Sportdirektor Murat Isik nannte die Werte, auf die es ihm ankommt: „Fleiß, Bodenständigkeit und eine hohe Arbeitsmoral.“ Das sind Tugenden, für die auch Thomas Wörle stand. Der Name des im März des vergangenen Jahres entlassenen Ulmer Erfolgstrainers war am Dienstagvormittag irgendwie sowieso allgegenwärtig.
Ulm
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