Die Uni Ulm hat es gemeinsam mit ihren Antragspartnern aus dem KIT und der Universität Stuttgart in die nächste Runde der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder geschafft. Dies haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat bekannt gegeben.
An den Standorten Ulm, Stuttgart und Karlsruhe werde eine weltweit einzigartige Expertise auf dem Gebiet der Quantenwissenschaften gebündelt. "Diese Hochtechnologie gehört zu den Innovationstreibern der Zukunft und ist ein Erfolgsgarant für die weltweite Wettbewerbsfähigkeit unserer Wissenschaft und Wirtschaft im Südwesten“, betont Professor Michael Weber, Präsident der Universität Ulm.
Quantentechnologie an der Universität Ulm
Ein interdisziplinäres Team aus der Chemie und Physik sowie aus den Computer- und Materialwissenschaften will mit einer gemeinsamen Initiative (Antragsskizze „Chem4Quant“) atomgenaue Materialstrukturen für künftige Quantentechnologien entwickeln. Mit Hilfe einer chemischen Plattform sollen Qubit-Materialien gezielt geplant und aufgebaut werden, sodass sie den besonderen quantentechnologischen Anforderungen bestens gewachsen sind. Die hochpräzisen Quantenarchitekturen sollen beispielsweise für das zukünftige Quanteninternet zum Einsatz kommen. (AZ)