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Prozess in Ulm: „Hätte ihn köpfen sollen“ – Messerstecher äußert sich zu blutigem Angriff

Ulm

„Hätte ihn köpfen sollen“: Messerstecher äußert sich zum blutigen Angriff in der Ulmer Innenstadt

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    Im zweiten Prozesstag um die blutige Messerstecherei vor einem Dönerladen in Ulm hat nun der Angeklagte ausgesagt.
    Im zweiten Prozesstag um die blutige Messerstecherei vor einem Dönerladen in Ulm hat nun der Angeklagte ausgesagt. Foto: Thomas Heckmann

    Am Anfang war das Geständnis: Ja, gab der Angeklagte zu, er habe die beiden Männer angegriffen. Doch unmittelbar nach seiner brutalen Attacke habe er einen Blackout gehabt und könne sich nicht mehr erinnern. Erst als er wieder in seinem Friseurladen in der Ulmer Innenstadt zurück war, hat angeblich sein Bewusstsein wieder eingesetzt. Nachdem er seine blutige Kleidung in den Müll gestopft hatte, standen drei Polizisten mit gezückten Pistolen vor der Tür und schrien ihn an, er solle rauskommen und sich ergeben. In Seelenruhe ging der Mann nach draußen und schloss bedächtig die Tür ab, obwohl ihn die Uniformierten aufforderten, sich auf den Boden zu legen. Erst danach sank er auf die Knie und ließ sich widerwillig Handschellen anlegen. Das war das Ende eines aufsehenerregenden Angriffs, dessen blutige Spur sich am Abend des 9. August 2025 durch die Ulmer Innenstadt zog. Der Friseur muss sich wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

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