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Ulm: Messerangriff vor Dönerladen: Er wollte töten, um Familie vor „Schande“ zu bewahren

Ulm

Messerangriff vor Dönerladen: Er wollte töten, um Familie vor „Schande“ zu bewahren

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    Vor dem Ulmer Landgericht hat am Mittwoch der Prozess wegen eines versuchten Doppelmordes im vergangenen August in der Ulmer Innenstadt begonnen.
    Vor dem Ulmer Landgericht hat am Mittwoch der Prozess wegen eines versuchten Doppelmordes im vergangenen August in der Ulmer Innenstadt begonnen. Foto: Thomas Heckmann

    Nein, mit dieser Schande wollte der Ulmer Friseur nicht leben: Seine Tochter liebte einen mittellosen Flüchtling. Als der 52 Jahre alte Vater erfuhr, dass sogar die Heirat anstand, beschloss er: Der Unwürdige muss sterben. Mitten in der Ulmer Innenstadt versuchte er am 9. August vergangenen Jahres, ihn mit einem Küchenmesser zu erstechen, doch der junge Mann konnte schwer verletzt entkommen. Seit Mittwoch sitzt der Friseur auf der Anklagebank des Ulmer Schwurgerichts wegen versuchten Mordes. 

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