Kommt das Embargo auf russisches Gas? Spätestens seitdem am Sonntag die Bilder der mutmaßlich von russischen Streitkräften begangenen Kriegsgräuel aus der ukrainischen Kleinstadt Butscha um die Welt gingen, muss sich die Bundesregierung wieder mit dieser Frage auseinandersetzen. Noch betonen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Unentbehrlichkeit des russischen Energieträgers für die Aufrechterhaltung der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig rief Habeck kürzlich die Gas-Frühwarnstufe aus, Vorbereitungen für den Ernstfall werden getroffen. Während Ökonomen über die Folgen eines möglichen Lieferstopps spekulieren, sähen sich zahlreiche Firmen aus Ulm und dem Landkreis Neu-Ulm mit den konkreten Konsequenzen konfrontiert. Für sie käme ein Embargo einer wirtschaftlichen Katastrophe gleich.
Ulm/Landkreis Neu-Ulm