Es ist die gerade Zeit, in der die Vögel morgens lange vor dem Morgengrauen singen. Mit Vögeln – den heimischen und solchen aus den Tropen – beschäftigt sich genau zu diesem Zeitpunkt die von Anja Dünnebeil kuratierte Ausstellung „Vogelkunst – kreative Vielfalt“ im Naturmuseum. Die neue Sonderausstellung zeigt unter anderem das Lebenswerk des 88-jährigen Wilhelm Nothdurft, den neben den Tieren selbst ihre ökologischen Beziehungen zu Pflanzen interessiert haben.
Die BISA-Studie an bayerischen Schulen hat gezeigt: Die Artenkenntnis auch an den Gymnasien hat dramatisch abgenommen, im
Durchschnitt können Gymnasiasten nur fünf Singvogelarten benennen. Teilweise wird zum Beispiel ein Dompfaff sogar für ein Rotkehlchen gehalten, sagt Cora Carmesin, Leiterin des Naturmuseums. Sicher bestimmen können Schüler oft nur Amselmännchen.
Ulm
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