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Kommunalwahl 2020: Michael Funk will Ehekirchen besser machen

Kommunalwahl 2020

Michael Funk will Ehekirchen besser machen

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    Michael Funk hat als Verwaltungsfachangestellter schon einmal im Rathaus Ehekirchen gearbeitet. Jetzt versucht er ein Comeback als Bürgermeister.
    Michael Funk hat als Verwaltungsfachangestellter schon einmal im Rathaus Ehekirchen gearbeitet. Jetzt versucht er ein Comeback als Bürgermeister. Foto: privat

    Kann man Ehekirchen besser machen? Ja, das funktioniert, sagt Michael Funk in Anlehnung an seinen Namen. Und das erhoffen sich offenbar auch so manche Ehekirchener, mit denen der Bürgermeisterkandidat der CSU bei seiner Tour durch die Gemeinde ins Gespräch gekommen war und die der Meinung waren: „Ehekirchen hat doch schon immer alles verschlafen.“ Dass dieser Eindruck entsteht, dafür macht der 37-Jährige vor allem einen Umstand verantwortlich: In Ehekirchen gibt es keinen langfristigen Plan, wohin sich die Gemeinde entwickeln will. Das würde sich ändern, wenn ihn die Bürger am 15. März zum Rathauschef wählen würden.

    Unter dem Schlagwort „Vision 2030“ würde Michael Funk einen Zukunftsplan für die Gemeinde erstellen. Darin wären alle Projekte zusammengefasst, die Ehekirchen auf den Weg bringen möchte, wie etwa ein flächendeckendes Radwegenetz, ein Wochenmarkt oder ein Badeweiher. „Natürlich könnten wir nicht alles auf einen Schlag realisieren“, betont Funk. Doch zumindest sei mit solch einem Konzept schon mal ein Ziel definiert. Und genau das sei es auch, was die Arbeit eines Bürgermeisters nach Ansicht von Funk ausmache: Er müsse gestalten und nicht verwalten. „Das Tagesgeschäft ist nicht sein Job. Ein Bürgermeister muss die Richtung vorgeben, die Arbeit macht die Verwaltung.“

    Michael Funk ist Verwaltungschef von sechs Kommunen

    Michael Funk weiß das so genau, weil er als Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Nordendorf im Landkreis Augsburg mit sechs Kommunen und damit sechs Bürgermeistern zu tun hat. Die Arbeit in einer Gemeinde ist ihm deshalb alles andere als fremd. Ausreden, warum die Dorferneuerung nicht vorankommt und warum es im Bereich rund um das Rathaus, wo es mehrere öffentliche Gebäude gibt, keine zentrale Versorgung mit beispielsweise einem Blockheizkraftwerk gibt, lässt er deshalb nicht gelten. „Mir kann man da nichts erzählen, weil ich weiß, wie es auch anders geht.“ Michael Funk will vorausschauend agieren und nicht reagieren, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist – wie beispielsweise im Falle der Kita-Einrichtung in Ehekirchen. Dort mussten im vergangenen Jahr Container aufgestellt werden, weil der Kindergarten zu klein geworden ist.

    Als Versäumnis sieht Michael Funk auch den Hochwasserschutz in der Gemeinde. Zwar beschäftige sich der Gemeinderat im Augenblick mit Maßnahmen, wie Überschwemmungen wie zuletzt im Mai 2018 künftig vermieden werden können. Doch nach dem Geschmack von Funk fehlt es dabei am Nachdruck: „Das Thema kann man doch nicht auf die lange Bank schieben. Das muss man so schnell und so gut wie möglich lösen.“ Und sollte es irgendwelche Gründe für Verzögerungen geben, dann habe der Bürger ein Recht darauf, zu erfahren, warum das Projekt jetzt stockt.

    Michael Funk ist in Ehekirchen aufgewachsen

    Dass sich Michael Funk jetzt um das Amt des Bürgermeisters bewirbt und nicht erst in sechs Jahren, wenn Amtsinhaber Günter Gamisch aller Voraussicht nach aufhört, hat einen einfachen Grund: „Weil ich jetzt im Saft stehe“, sagt er gerade heraus. Als Geschäftsstellenleiter ist es bislang seine Aufgabe, Beschlüsse zu vollziehen. Jetzt habe er große Lust, als Gestalter die Grundlagen für Beschlüsse zu legen. Dass er in Aindling wohnt, ist für ihn kein Hinderungsgrund. „Mein Wohnort hat nichts damit zu tun, wie sehr ich mich mit meinem Heimatort identifiziere.“

    Lesen Sie hier, warum Günter Gamisch in Ehekirchen weiterhin regieren will.

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