Eine Busfahrerin hat am Samstagnachmittag glücklicherweise nur für einen kurzen Schrecken gesorgt, als sie während der Fahrt in einen Sekundenschlaf fiel. Über den Unfall berichtete die Polizei. Demnach habe die Fahrerin auf der A9 südlich von Ingolstadt 35 Kinder zwischen 12 und 15 Jahren in Richtung München gefahren und gegen 13.45 Uhr auf Höhe der Ausfahrt Langenbruck die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Wie die Beamtinnen und Beamten angaben, sei die Fahrerin kurz hinter dem Steuer eingenickt.
Sekundenschlaf auf der A9 bei Ingolstadt: Busfahrerin nickt hinter Steuer ein
Im Sekundenschlaf habe sie den Bus gegen die rechte Leitplanke gelenkt. Durch den Aufprall sei die 43-Jährige aber wieder aufgewacht und habe den Bus bei einer Nothaltebucht in der Nähe abstellen können.
Trotz der Schrecksekunde ging der Unfall glimpflich aus. Alle Fahrgäste und die Fahrerin des Busses seien laut Polizei bei dem Zusammenstoß unverletzt geblieben. Die Beamtinnen und Beamten schätzen den durch den Unfall entstandenen Sachschaden jedoch auf rund 12.000 Euro. Gegen die Fahrerin seien zudem Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen worden.
Im Bus waren 35 Kinder: Bei Unfall nach Sekundenschlaf verletzte sich niemand
Auch an eine Weiterfahrt sei nicht zu denken gewesen. Die alarmierte Polizei habe rund drei Stunden bis zum Eintreffen eines Ersatzfahrers gewartet und den Bus am Straßenrand so lange mit einer Streife gesichert.
Sekundenschlaf führt immer wieder zu brenzligen Situationen. Ende Mai nickte ein 21-Jähriger in Ulm hinter seinem Steuer ein, kam von der Straße ab und fuhr gegen den Mast einer Oberleitung. Im März landete eine Autofahrerin im Landkreis Augsburg vor Gericht, nachdem sie auf der Autobahn eingeschlafen war und einen Unfall verursachte.
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