Ein in finanzieller Hinsicht „sehr anstrengendes Jahr“ hat die Gemeinde Rennertshofen vor sich – so zumindest drückte es Alexander Weigl (CSU/Aktive Bürger) in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend aus und bedankte sich, wie andere Ratsmitglieder auch, bei Kämmerer Georg Daferner für die Vorarbeit. Trotzdem zeigte das Gremium Einigkeit, als es um den Haushalt für das laufende Jahr ging. Einstimmig und mit wenig Diskussion wurde er beschlossen, denn inhaltlich vorberaten wurde er bereits im Finanzausschuss. Erst im vergangenen Jahr hatte es für den Beschluss mehrere Anläufe gebraucht. Der Gesamthaushalt der gut 5000 Einwohner-Gemeinde umfasst demnach für das Jahr 2026 knapp 27 Millionen Euro und damit etwa 2,6 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Insgesamt plant die Gemeinde, für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen Kredite im Wert von rund 4,8 Millionen Euro aufzunehmen – neu festgesetzt wurde der Betrag von rund 4,3 Millionen Euro, dazu kommt der im vergangenen Jahr nicht in Anspruch genommene Betrag. Der Kassenkredit wird von einer Million auf zwei Millionen Euro erhöht. Wie bereits im Vorjahr wurde der Hebesatz für die Gewerbesteuer auf 375 Prozent und die Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Betriebe) auf 320 Prozent festgesetzt. Lediglich die Grundsteuer B (für bebaute und unbebaute Grundstücke) senkte die Gemeinde – von 300 auf 250 Prozent.
Rennertshofen
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