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ÖPNV-Streik heute (02.02.): Vereinzelt Einschränkungen in Ingolstadt

Ingolstadt

Warnstreik am Montag: Das müssen Fahrgäste in Ingolstadt jetzt wissen

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    Am Montag streiken Beschäftigte im Nahverkehr. Auch in Ingolstadt.
    Am Montag streiken Beschäftigte im Nahverkehr. Auch in Ingolstadt. Foto: INVG (Archivbild)

    Arbeitgeber und Gewerkschaft werden sich nicht einig: Die Gewerkschaft Verdi ist mit dem Ergebnis der Tarifverhandlungen der Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen unzufrieden. Darum hat sie für den heutigen Montag, 2. Februar, einen Warnstreik angekündigt. Alle betroffenen Arbeitnehmer sollen ihre Arbeit niederlegen und protestieren. Auch die Stadtbuslinien in Ingolstadt sind betroffen.

    Stadtbusse in Ingolstadt am Montag von Streik betroffen

    Zum Wochenstart stehen vielerorts die Busse still. „Die Beschäftigten im ÖPNV stehen unter hoher Belastung durch extrem ungünstige Arbeitszeiten, Schichtarbeit und ständigen Zeitdruck“, sagt die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle. Es brauche dringend bessere Arbeitsbedingungen, um die hohe Fluktuation in der Branche zu stoppen und so verlässlich Fachkräfte für den Nahverkehr zu finden.

    Noch am Freitag teilte der Verkehrsverbund Großraum Ingolstadt (VGI) mit, dass die Stadtbuslinien vom Streik verschont bleiben. Am Montag kommt es dann aber doch ab Betriebsbeginn bis etwa 15 Uhr vereinzelt zu Einschränkungen im Nahverkehr. Der Fokus der VGI liege am Streiktag auf der Sicherstellung des Schulverkehrs. Fahrgäste werden gebeten, sich rechtzeitig über die Verkehrslage im ÖPNV zu informieren. Aktuelle Infos gibt es auf der Internetseite des VGI unter www.vgi.de.

    „Massive Warnstreiks“: Verdi ruft Beschäftigte im Nahverkehr zum Streik auf

    Verdi hatte bereits nach einer ergebnislosen ersten Verhandlungsrunde mit „massiven Warnstreiks“ im Freistaat bis zur nächsten Runde am 13. Februar gedroht – aber zunächst kein konkretes Datum dafür genannt. In Bayern fordert die Gewerkschaft für die Beschäftigten 35 Wochenarbeitsstunden bei vollem Lohnausgleich und 668,75 Euro mehr Gehalt. Die Arbeitgeberseite fordere laut Pressemitteilung von Verdi 42 Wochenarbeitsstunden mit einem Zuschlag, der unter dem jetzigen Zuschlag für Überstunden liege. Dafür böten sie 110 Euro mehr Gehalt.

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