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Geständnisse im Manchinger Goldschatz-Prozess: Ein Deal am Landgericht Ingolstadt?

Ingolstadt

Brechen die Angeklagten im Goldschatz-Prozess ihr Schweigen?

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    Der 3,7 Kilogramm schwere Kelten-Goldschatz wurde einst in einer Bodenvitrine im Museum in Manching ausgestellt. Seit zweieinhalb Jahren ist die Vitrine leer.
    Der 3,7 Kilogramm schwere Kelten-Goldschatz wurde einst in einer Bodenvitrine im Museum in Manching ausgestellt. Seit zweieinhalb Jahren ist die Vitrine leer. Foto: Frank Mächler, dpa (Archivbild)

    Seit dreieinhalb Monaten wird inzwischen am Landgericht Ingolstadt der Prozess um den Diebstahl des Manchinger Keltenschatzes verhandelt. Vier Männer aus Norddeutschland sind angeklagt, weil sie im November 2022 die 483 Münzen samt Goldgusskuchen aus einer Bodenvitrine im Kelten- und Römermuseum geklaut haben sollen. Bei der Beute handelt es sich um den bedeutendsten keltischen Goldfund des 20. Jahrhunderts - für die Wissenschaft von unermesslichem Wert. Bis heute haben die Angeklagten geschwiegen, obwohl ihnen der Richter bereits zu Beginn des Prozesses im Falle eines Geständnisses Strafmilderung versprochen hatte. Nun steht im Raum, ob sie ihr Schweigen doch brechen.

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