Seit dreieinhalb Monaten wird inzwischen am Landgericht Ingolstadt der Prozess um den Diebstahl des Manchinger Keltenschatzes verhandelt. Vier Männer aus Norddeutschland sind angeklagt, weil sie im November 2022 die 483 Münzen samt Goldgusskuchen aus einer Bodenvitrine im Kelten- und Römermuseum geklaut haben sollen. Bei der Beute handelt es sich um den bedeutendsten keltischen Goldfund des 20. Jahrhunderts - für die Wissenschaft von unermesslichem Wert. Bis heute haben die Angeklagten geschwiegen, obwohl ihnen der Richter bereits zu Beginn des Prozesses im Falle eines Geständnisses Strafmilderung versprochen hatte. Nun steht im Raum, ob sie ihr Schweigen doch brechen.
Ingolstadt
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren