Es machte nicht den Anschein, dass den 30-Jährigen groß interessiert, was die vergangenen Tage vor dem Amtsgericht Neuburg gegen ihn verhandelt wurde. Er zeigte keine Reue, entschuldigte sich auch nicht bei denen, die durch einen Unfall verletzt wurden. Richter Christian Veh fasste dies auch in seiner Urteilsbegründung auf: „Ich hätte ein Wort des Bedauerns erwartet, aber da kam überhaupt nichts.“ Wie berichtet, war der Mann angeklagt, im September 2023 – nachts zwischen Brautlach und Weichenried – über 12 Kilometer mit teilweise mehr als 220 Km/h vor der Polizei geflüchtet zu sein. Selbst innerorts soll die Geschwindigkeit etwa 180 Km/h betragen haben. Bei dem anschließenden Unfall wurden auch die beiden Polizisten und ein anderer Mann verletzt – teilweise mit bleibenden Schäden. Erst als der Mann von einer zweiten Streife um 2.15 Uhr morgens bei Hohenwart auf einem Feldweg gesichtet wurde, konnte er verhaftet werden – seine Flucht über Feldwege und sogar ein offenes bepflanztes Feld endete mit Verletzungen im Flutgraben.
Neuburg
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