Seit Juli 2023 hat die Geburtshilfestation am Ameos Klinikum St. Elisabeth Neuburg Verstärkung erhalten. Paul Ludwig Keim, der als Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe über viel Erfahrung in der stationären Geburtshilfe verfügt und in seiner eigenen Praxis in Rain am Lech gesammelt hat, übernimmt im Geburtshilfe-Team die Führungsrolle, schreibt Ameos in einer Mitteilung. Dr. Armin Both, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, kann sich damit schwerpunktmäßig auf die Frauenheilkunde ausrichten.
Vor seiner Praxistätigkeit in Rain am Lech, die er 2015 übernommen hat und auch weiterhin betreiben wird, hat Paul Ludwig Keim als Oberarzt in Heinsberg und im Krankenhaus Bielefeld Bethel sowie an den Kreiskliniken Esslingen-Nürtingen als Leiter des Brustzentrums und Oberarzt des Kreißsaals Erfahrungen gesammelt. Als Vertreter des Chefarztes und in der Übernahme weiterer Dienste hat Paul Ludwig Keim auch im Ameos Klinikum Anklam nahe der Insel Usedom gearbeitet. Auch das Neuburger Klinikum ist ihm nicht unbekannt, da er hier bereits fast ein Jahr als Kooperationsarzt tätig war.
Paul Ludwig Keim leitet die Neuburger Geburtshilfe
Die Kinderklinik in unmittelbarer Nähe zur geburtshilflichen Abteilung am Ameos Klinikum bietet zudem optimale Voraussetzungen, um eine sichere und gute Geburtshilfe anbieten zu können – auch für besondere Situationen, heißt es. Zum Leistungsspektrum der geburtshilflichen Abteilungen gehören etwa Zwillingsgeburten, die gerade mit der Kinderklinik in direkter Nachbarschaft im Hintergrund – auch als spontane Geburt – möglich sind. Frühgeburten können ab der 32. Schwangerschaftswoche und einem Geburtsgewicht von mindestens 1500 Gramm entbunden werden.
Neben der sogenannten äußeren Wendung beherrscht Paul Ludwig Keim mit seinem Team bei entsprechender individueller Einschätzung der Situation die Betreuung spontaner Beckenendlagen-Entbindungen bei Schwangeren, die bereits entbunden haben. Diese Option ist ein Novum für Neuburg; dafür mussten Schwangere bisher weiter entfernte Geburtskliniken wie in Nürnberg oder Stuttgart aufsuchen, schreibt Ameos in der Mitteilung. (AZ)