Aus den Lautsprechern tönte die Steckenreitermusik, am Himmel oben explodierten die Feuerwerksraketen passend zur Melodie der Musik. Doch plötzlich, nach 17 Minuten und zehn Sekunden, war abrupt Schluss. Die Musik lief weiter, doch das Feuerwerks-Finale, auf das Tausende von Besucherinnen und Besuchern gewartet hatten, blieb aus. Zwei Minuten haben noch bis zum geplanten Ende des Spektakels gefehlt, 17 Prozent aller Raketen hätten in dieser Zeit noch abgeschossen werden sollen. Das Aus hatte nicht nur die Zuschauer überrascht, sondern auch ganz besonders Peter Sauer. Der Pyrotechniker aus Gersthofen ist seit Jahrzehnten für das Schloßfest-Feuerwerk verantwortlich. „Ich habe mich geärgert wie ein Rumpelstilzchen“, sagt er zwei Tage später.
Neuburg
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