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Schulanmeldungen Ingolstadt: Zwei Gymnasien können nicht alle aufnehmen

Ingolstadt

Schulanmeldungen: Nicht alle können an ihr Wunschgymnasium

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    Das Katharinen-Gymnasium in Ingolstadt ist bei angehenden Gymnasiasten sehr beliebt. Die Schule musste allerdings aus Platzgründen einige Schüler abweisen.
    Das Katharinen-Gymnasium in Ingolstadt ist bei angehenden Gymnasiasten sehr beliebt. Die Schule musste allerdings aus Platzgründen einige Schüler abweisen. Foto: Luzia Grasser

    Die Anmeldungen an den Gymnasien und Realschulen in Ingolstadt sind vorbei. Jetzt liegen dem Bildungsreferat die Zahlen von allen Schülerinnen und Schülern vor, die zum kommenden Schuljahr in eine der fünften Klassen der weiterführenden Schulen wechseln wollen. Weil zwei Gymnasien besonders beliebt sind und nicht genügend Platz haben, mussten 26 Schülerinnen und Schüler an ihrem Wunschgymnasium abgelehnt werden.

    Etwas mehr als 800 Schüler treten an die Ingolstädter Gymnasien über

    An den staatlichen Gymnasien (Apian-, Christoph-Scheiner-, Katharinen-, Reuchlin-Gymnasium sowie Gymnasium Gaimersheim) und an den privaten Schulen (Gnadenthal-Gymnasium, Swiss-International-School, Montessorischule Ingolstadt) werden zum Schuljahr 2026/27 insgesamt rund 810 Schülerinnen und Schüler in die fünfte Jahrgangsstufe aufgenommen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Ingolstadt.

    Davon treten etwa 530 aus dem Stadtgebiet Ingolstadt, 60 aus dem Landkreis Pfaffenhofen, 195 aus dem Landkreis Eichstätt sowie 17 aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen in die Gymnasien (ohne Swiss-International-School und Montessorischule Ingolstadt) ein. Die vorläufige Übertrittsquote in der Stadt Ingolstadt liegt bei rund 40 Prozent und damit auf einem hohen Niveau.

    Für die Gymnasien ergeben sich folgende Schülerzahlen für die kommenden fünften Klassen:

    • Apian-Gymnasium: rund 154 Schüler (sechs Klasssen)
    • Christoph-Scheiner-Gymnasium: rund 141 Schüler (fünf Klassen)
    • Katharinen-Gymnasium: 170 Schüler (sechs Klassen)
    • Reuchlin-Gymnasium: 97 Schüler (vier Klassen)
    • Gymnasium Gaimersheim 122 Schüler (vier Klassen)
    • Gnadenthal-Gymnasium: 86 Schüler (drei Klassen)
    • Swiss International School: 14 Schüler (eine Klasse)
    • Montessori-Gymnasium: 22 Schüler (eine Klasse)

    Am Katharinen-Gymnasium sowie am Gymnasium Gaimersheim überstiegen die Anmeldezahlen der Stadt Ingolstadt zufolge die verfügbaren Kapazitäten. Insgesamt wurden deshalb rund 26 Schülerinnen und Schüler auf andere Ingolstädter Gymnasien, insbesondere das Reuchlin-Gymnasium, sowie vereinzelt auf Gymnasien in den Landkreisen umgelenkt.

    In Ingolstadt gibt es vier Realschulen

    An den staatlichen Realschulen (Ickstatt- und Fronhofer-Realschule) sowie den privaten Realschulen (Gnadenthal- und Tilly- Realschule) werden zum Schuljahr 2026/27 insgesamt rund 420 Schülerinnen und Schüler in die Jahrgangsstufe fünf aufgenommen. Davon kommen etwa 370 aus dem Stadtgebiet Ingolstadt, zehn aus dem Landkreis Pfaffenhofen, 25 aus dem Landkreis Eichstätt sowie zehn aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Die Eintritte aus den Nachbarlandkreisen verteilen sich überwiegend auf die privaten Realschulen und spielen an den staatlichen Realschulen mit rund zehn Schülerinnen und Schülern nur eine untergeordnete Rolle.

    Mit einer vorläufigen Übertrittsquote von rund 28 Prozent liegt der Anteil der Übertritte an die Realschulen weiterhin auf dem hohen Niveau des Vorjahrs und folgt dem bayernweiten Trend.

    Die Anmeldungen verteilen sich auf folgende Realschulen:

    • Ickstatt-Realschule: 131 Schüler (fünf Klassen)
    • Fronhofer-Realschule: 150 Schüler (fünf Klassen)
    • Gnadenthal-Realschule: 94 Schüler (vier Klassen)
    • Tilly-Realschule: 47 Schüler (zwei Klassen)

    Zur Bildung gleich starker Klassen wurden – wie in den Vorjahren – neu angemeldete Schülerinnen und Schüler aus Mittelschulen und Gymnasien in den höheren Jahrgangsstufen zwischen der Ickstatt- und der Fronhofer-Realschule umgelenkt. „Durch die gezielten Lenkungsmaßnahmen erhalten alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler einen Schulplatz an einem Gymnasium oder einer Realschule“, heißt es seitens der Stadt. (AZ)

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