Damit die Menschen beim Hofgartenfest für drei Tage vonm 12. bis 14. Juni sicher und ungestört feiern können, setzt die Stadt Neuburg und das Stadtmarketing ein umfangreiches Sicherheitskonzept um. Großveranstaltungen dieser Art unterliegen besonderen Auflagen. Das wird in Neuburg umgesetzt:
Blockierte Straßen: Angesichts der Größe der Festivalfläche müssen die Organisatoren großes Gerät anfahren lassen und damit Zufahrtsstraßen blockieren.. Das Ziel ist es, keinerlei Möglichkeit mehr für Außenstehende zu schaffen. Grund für die erhöhten Auflagen sind Amokfahrten von Tätern, die mit ihrem Auto in Menschenmengen gerast sind, wie zuletzt in Leipzig.
Während der Geschäftszeiten bleibt die Luitpoldstraße am Freitag und Samstag frei befahrbar. Doch während der Festzeiten werden die vier großen Zufahrten komplett abgeriegelt. An drei Positionen werden Lkw mit 7,5 Tonnen auf den Straßen stehen. Man folge damit der aktuellen Empfehlung des bayerischen Innenministeriums.
Wie Bernhard Mahler, Pressesprecher der Stadt, erklärt, können dafür drei Fahrzeuge aus dem Bauhof und der Stadtgärtnerei genutzt werden. „Der Vorteil ist, dass uns hier keine Zusatzkosten anfallen.“ Insgesamt unterstützt die Stadt Neuburg das Fest mit einem Zuschuss in Höhe von knapp 50.000 Euro.
Das Hofgartenfest in Neuburg in Bildern
An einer vierten Stelle wird die Stadt Lkw-Sperren aufstellen. Die stapelbaren Elemente mit den roten Klappen und Poller mit Krallenfuß konnte man erneut aus dem Bestand der Stadt Friedberg ausleihen. Sie eignen sich für Großveranstaltungen besonders gut, weil damit sowohl für Sicherheit gesorgt ist, aber zugleich ein Fluchtweg offen bleibt. Die Elemente waren bereits beim Schloßfest im vergangenen Jahr zum Einsatz gekommen.
Sicherheitsdienst auf dem Hofgartenfest darf Taschen der Besucher kontrollieren
Sicherheitsdienst: An allen drei Tagen wird Personal einer Sicherheitsfirma vor Ort sein und die Kräfte der lokalen Polizei und des kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) verstärken. Vor allem abends will man die Präsenz sichtbar machen. Das Personal habe im Verdachtsfall auch das Recht, mitgebrachte Rucksäcke oder Taschen zu durchsuchen. „Im Zweifel machen wir von unserem Hausrecht Gebrauch und kontrollieren“, sagt Mahler. Das sei aber auf jedem Fest mittlerweile üblich. Er appelliert an die Besucher mit leichtem Gepäck zu kommen und gefährliche Gegenstände und Glasflaschen Zuhause zu lassen.
Auflagen: Auf dem gesamten Gelände ist der Konsum von Cannabis verboten. Das gelte nicht nur dort, wo die Sichtbänke aufgestellt sind und die Bands spielen, sondern auf dem gesamten Bereich, der durch die Absperrungen definiert ist.
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