Am Samstag, 9. Mai, ist Tag der Städtebauförderung, und das wird gefeiert. In Neuburg plant das Stadtteilmanagement einen Aktionstag, und auch in Karlshuld gibt es Programm.
In Neuburg werden vor allem die Bewohner des Ostends eingeladen, die Zukunft ihres Quartiers aktiv mitzugestalten. Von 9 bis 12 Uhr steht das Minispielfeld an der Berliner Straße ganz im Zeichen von Begegnung, Information und Beteiligung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Ergebnispräsentation der Bürgerbeteiligung. Besucher erhalten Einblicke in den Entwurfsplan zur Sanierung des Spielfelds. Die Planungen umfassen nicht nur sportliche Aspekte, sondern zielen auf eine Steigerung der Aufenthaltsqualität ab. Auch funktionale Themen sind Teil des Entwurfs.
Ostend: Wie soll das Areal um den Minifeld-Platz verschönert werden?
Der Ursprung der Bürgerbeteiligung liegt im Jahr 2018. Ins Leben gerufen wurde diese, um Themen wie Müll, Lärm und Vandalismus auf dem Schulgelände entgegenzuwirken. Die Pfaffi-Aufwertung, die gegenwärtig fertiggestellt wird, ist ebenso ein Erfolg dieser Beteiligung wie die Sicherheit der Grundschüler durch Einzäunung des Pausenhofes. Mit der geplanten Aufwertung der Freifläche rund um das Minispielfeld steht der Prozess nun vor einem positiven Abschluss.
Neben der Information kommt auch die Unterhaltung nicht zu kurz: Der Neuburger Künstler Benedikt Heine sorgt für den passenden musikalischen Rahmen. Für Kinder und Jugendliche gibt es sportliche Angebote, Oberbürgermeister Schoder hat sein Kommen zum gemeinsamen Austausch für 10 Uhr angekündigt.
Der Tag der Städtebauförderung, der unter dem Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ bundesweit stattfindet, unterstreicht die Bedeutung des Programms „Sozialer Zusammenhalt“. Ziel ist es, das Ostend als starkes Quartier mit hoher Lebensqualität zu etablieren.
Städtebauförderung in Karlshuld: Welche Projekte haben Priorität?
In Karlshuld hat sich durch ISEK viel bewegt: Projekte befinden sich in der Umsetzung, andere in der konkreten Planung – und einige warten noch auf Ihre Ideen und Prioritäten. Ab 10 Uhr können sich alle Bürgerinnen und Bürger ein Bild vom Stand der Ortsentwicklung machen, bereits realisierte Maßnahmen kennenlernen und gemeinsam über den Weg in die Zukunft diskutieren. Die Veranstaltung findet gleichzeitig mit dem 60. Jubiläum der Grund- und Mittelschule statt und bietet so den perfekten Rahmen für einen lebendigen Austausch zwischen den Generationen.
An einer großformatigen Gemeindekarte können Bürger mitteilen, an welchen Stellen sie den größten Handlungsbedarf sehen und welche Projekte Priorität haben. (AZ)
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