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Vohburg: Betrüger erbeuten Bargeld und Schmuck im fünfstelligen Bereich von Seniorin bei Schockanruf

Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm

Vohburg: Seniorin verliert bei Schockanruf Schmuck und Bargeld im fünfstelligen Bereich

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    Die Seniorin ist auf den Betrug hereingefallen und hat einem fremden Mann Wertgegenstände und Geld übergeben.
    Die Seniorin ist auf den Betrug hereingefallen und hat einem fremden Mann Wertgegenstände und Geld übergeben. Foto: Roland Weihrauch, dpa (Symbolbild)

    Mit einem sogenannten Schockanruf haben bislang unbekannte Betrüger in Vohburg (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) Bargeld und Schmuck von einer Seniorin erbeutet.

    Die Frau erhielt am Montagnachmittag, 9. März 2026, einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er behauptete, ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Um eine angeblich notwendige Kaution zu begleichen, sollte die Seniorin Geld und Wertgegenstände übergeben.

    Gegen 19.45 Uhr erschien ein Mann am Wohnanwesen der Frau und nahm Bargeld und Schmuck im mittleren fünfstelligen Bereich entgegen. Kurz darauf kontaktierte die Seniorin ihre Tochter – dabei stellte sich heraus, dass der Anruf ein Betrug gewesen war.

    Die Kriminalpolizei Ingolstadt ermittelt und bittet nun die Bevölkerung um Hinweise. Der Abholer wird als etwa 30 Jahre alt, rund 1,70 bis 1,75 Meter groß und schlank beschrieben. Er soll ein west- oder nordeuropäisches Erscheinungsbild haben. Zeugen, die am Montagabend im Vohburger Ortsteil Hartacker verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0841/9343-0 bei der Kriminalpolizei Ingolstadt zu melden.

    Schockanruf: Diese Hinweise der Polizei sollte jeder kennen

    Die Polizei rät, bei solchen Anrufen misstrauisch zu sein und keine persönlichen oder finanziellen Informationen preiszugeben. Geld oder Wertgegenstände sollten grundsätzlich nicht an unbekannte Personen übergeben beziehungsweise an diese überwiesen werden, warnt die Polizei. Wer unsicher ist, sollte Angehörige kontaktieren oder über den Notruf 110 die Polizei verständigen. Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände zur Durchführung von Ermittlungen. Auch ruft sie niemals über die 110 an, deshalb sollte auch nicht die Rückruftaste benutzt werden, wer bei Unsicherheit die 110 wählen will.

    Wer sich bei einem Telefonat nicht sicher ist, wer anruft oder wer sich unter Druck gesetzt fühlt, sollte den Anruf beenden. Weitere Informationen zu dem Thema finden Interessierte online auf den Seiten der Präventionskampagne „LEG AUF!“.

    Schockanrufe passieren immer wieder. Betrüger sind bei einer Seniorin in Weilheim besonders dreist vorgegangen. Doch die ist nicht darauf hereingefallen.

    Bei einem Schockanruf in Ried gaben sich zwei Täter als Polizisten aus und erbeuten Bargeld sowie Wertgegenstände im niedrigen sechsstelligen Bereich.

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