Im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung in der Kurier-, Express- und Paketdienstleisterbranche hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Augsburg 47 Unternehmen geprüft. Dabei wurden über 100 Arbeitnehmer zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt.
Im Fokus der Kontrolle in Ingolstadt stand die Bekämpfung der Schwarzarbeit
Im Fokus stand die Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung sowie die Einhaltung des Mindestlohns. Die Zöllnerinnen und Zöllner leiteten bereits sieben Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Nichtmitführens von Ausweispapieren, ein. Diese Zahlen können sich noch erhöhen, da sich an die durchgeführten Personenbefragungen umfangreiche Nachprüfungen anschließen, heißt es seitens des Zolls.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führt regelmäßig bundesweite Schwerpunkt- sowie Sonderprüfungen und örtliche Prüftage auf Basis eines risikoorientierten Prüfungsansatzes durch. Es wird unter anderem geprüft, ob Arbeitgeber ihre Beschäftigten ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet haben, der Mindestlohn eingehalten wird, Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden, Ausländer über die nötigen Genehmigungen verfügen oder gar ausbeuterische Arbeitsbedingungen, Zwangsarbeit oder Menschenhandel im Zusammenhang mit der Beschäftigung vorliegen. (AZ)
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