Am Dienstagnachmittag wurden auf dem Werksgelände von Audi in Ingolstadt zwei Fliegerbomben entschärft. Der Fund bei Bauarbeiten und die anschließenden Entschärfungsmaßnahmen der Spezialisten hatten nicht nur Auswirkungen auf den Betrieb bei Audi, sondern auch auf den Bahnverkehr. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) mit Verweis auf die Deutsche Bahn berichtete, war die Linie zwischen Ingolstadt und Nürnberg für ca. eine Stunde gesperrt – mit Auswirkungen auf den Regionalverkehr.
Fliegerbombe bei Audi in Ingolstadt entschärft: Produktion nicht betroffen
Dem Bericht nach kümmerte sich der Kampfmittelräumdienst um die Entschärfung der Weltkriegsbomben. Allerdings mussten auch zehn der 15 Gebäude auf dem Betriebsgelände evakuiert werden. Diese Maßnahmen hatte die Werksfeuerwehr des Autoherstellers übernommen. Nach etwa einer Stunde konnten die Angestellten wieder an ihren Arbeitsplatz, wie eine Sprecherin des Konzerns gegenüber der dpa schilderte. Laut Donaukurier war die Fahrzeugfertigung von der Evakuierung nicht betroffen gewesen.
In den vergangenen Jahren waren auf dem Audi-Gelände im Ingolstädter Norden immer wieder Weltkriegsbomben gefunden worden – zuletzt erst im Juli des vergangenen Jahres. Aber auch in den Jahren 2024, 2021 und 2020 musste der Kampfmittelräumdienst zum Sitz der Firma ausrücken.
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