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Möttingen: Corona: Testzentrum in Möttingen schließt

Möttingen

Corona: Testzentrum in Möttingen schließt

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    Das Corona-Testzentrum in Möttingen schließt zum Ende des Monats. Der Besitzer der Halle benötigt das Gebäude für den Eigenbedarf, sagte Landrat Stefan Rößle in der Sitzung des Kreisausschusses.
    Das Corona-Testzentrum in Möttingen schließt zum Ende des Monats. Der Besitzer der Halle benötigt das Gebäude für den Eigenbedarf, sagte Landrat Stefan Rößle in der Sitzung des Kreisausschusses.

    Das Corona-Testzentrum in Möttingen schließt zum 30. September. Das hat Landrat Stefan Rößle am Dienstag im Kreisausschuss des Kreistages mitgeteilt. Als Grund nannte er Eigenbedarf des Eigentümers der Halle, in der getestet wird. Ein neuer Standort ist aber bereits gefunden.

    Anmeldung und Betreiber bleiben gleich

    Und zwar wird das laut Rößle ab 1. Oktober das Gelände des Kreisbauhofes in Monheim sein. Dort war das Testzentrum bereits in der Vergangenheit untergebracht. Außer der Örtlichkeit ändere sich nichts, sagte Rößle. Die Anmeldemodalitäten blieben ebenso gleich, wie der Betreiber der Einrichtung, die Firma Bäuerle Ambulanz aus Augsburg.

    Eine große Herausforderung für das Landratsamt stelle im Zusammenhang mit Corona das neue Testverfahren des Freistaates Bayern für die Grund- und Förderschulen, die sogenannten „Pool-Tests“, ab dem neuen Schuljahr dar, sagte der Landrat weiter. Es kämen dabei eine Reihe umfangreicher Aufgaben auf die Kreisbehörde zu. So müsse der Landkreis für die Logistik sorgen, die Eltern über die Testergebnisse informieren, die Proben an den Schulen abholen und diese zu einem Labor bringen lassen.

    Kinder müssen die Abstrichtupfer in den Mund nehmen

    Bei den Pooltestungen handelt es sich um einen PCR-Test. Ziel des Kultusministeriums ist es damit, im neuen Schuljahr einen sicheren Präsenzunterricht zu gewährleisten. Bei dem Verfahren werden Speichelproben von mehreren Schülerinnen und Schüler gemeinsam untersucht. Die Probenentnahme erfolgt mittels eines „Lollitests“, bei dem die Kinder 30 Sekunden lang einen Abstrichtupfer im Mund haben. Die Tupfer der gesamten Klasse werden in einem Behälter gesammelt.

    Sollte ein „Pool“ positiv auf eine Infektion mit Covid-19 getestet werden, muss nach Angaben des Kultusministeriums zeitnah ermittelt werden, welches Kind konkret betroffen ist. Dazu werden neben den Poolproben bei jeder Testung auch Einzelproben genommen.

    Anhand dieser einzelnen Abstriche stellt das Labor über Nacht fest, wer positiv und wer negativ ist. Infizierte Kinder müssen sofort in häusliche Quarantäne genommen werden. Das Gesundheitsamt setzt sich dann mit den Erziehungsberechtigten des infizierten Kindes in Verbindung. Die negativ getesteten Schüler dürfen weiterhin regulär die Schule besuchen.

    PCR-Pool-Tests sind freiwillig

    Das Kultusministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass die PCR-Pool-Tests freiwillig sind. Nach wie vor könne ein Testnachweis außerhalb der Schule erfolgen.

    Besonders herausfordernd für den Landkreis werde es, sollten auch in den Kitas Pooltest durchgeführt werden, betonte Landrat Rößle vor dem Ausschuss.

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