Hermann Waltz, der Vorsitzende des Freundeskreises der Synagoge Hainsfarth, war selbst mit einer jüdischen Reisegruppe an den Orten des Massakers vom 7. Oktober in Israel. Das hat ihn tief bewegt. Als er davon erfuhr, dass auch Klaus Holetschek, Fraktionsvorsitzender der CSU im Bayerischen Landtag, diese Orte im Frühjahr besucht hat, war für ihn klar, dass er ihn zum Gedenkakt in die ehemalige Synagoge einladen wollte. Und Holetschek sagte prompt zu. Der Landrat habe ihn noch ermahnt, sagte Waltz, dass er keine parteipolitische Veranstaltung daraus machen möge. Was für Waltz vor allem zählte: „Wer Partei für die Sicherheit Israels ergreift, der ist für mich parteiisch im besten Sinne.“
Hainsfarth
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