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Politik: Schüler der Maria-Ward-Realschule erhalten Einblicke in Bundestagsarbeit von Christoph Schmid.

Wallerstein

Abgeordneter bringt Politik ins Klassenzimmer: Zwei spannende Stunden an der Realschule

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    Bundestagsabgeordneter Christoph Schmid im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Maria-Ward-Realschule.
    Bundestagsabgeordneter Christoph Schmid im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Maria-Ward-Realschule. Foto: Eva Reitmaier

    Die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klasse durften kürzlich einen Gast aus der Bundespolitik begrüßen: Christoph Schmid, Abgeordneter der SPD im Bundestag, stellte sich für zwei Schulstunden zur Verfügung, um den Schülerinnen und Schülern über das politische Geschehen Auskunft zu geben.

    Schmid favorisiert freiwilligen Wehrdienst

    In einer ungezwungenen Atmosphäre gab der Abgeordnete Einblicke in seinen beruflichen Werdegang und die Arbeitsroutine in Berlin, wobei ihm besonders der Kontakt zu jungen Menschen gefalle und am Herzen liege. Diese wollten natürlich wissen, ob ein verpflichtender Wehrdienst für junge Männer und Frauen zu erwarten sei. Von Zwang hält Schmid aber wenig und setzt auf eine freiwillige Motivation für diesen Beruf. Hier dürfe aber nicht nur ein finanzieller Anreiz geschaffen werden. Ganz klar betonte er auch, dass Wehrpflichtige nicht die aktuellen Lücken in der Bundeswehr füllen könnten. Dafür bedürfe es Soldaten und Soldatinnen, die eine reguläre Ausbildung beim Bund absolvierten.

    Jugendliche diskutieren mit Abgeordneten über Verteidigung

    Seit 2021 ist Herr Schmid Mitglied im Verteidigungsausschuss, daher hatten die Jugendlichen im Vorfeld viele Fragen rund um die Themen ,,Krieg in der Ukraine“, ,,Abhängigkeit von den USA“ und ,,Zukunft der NATO“ vorbereitet, die er kompetent und verständlich beantwortete. Besonders beeindruckend empfanden viele Schüler und Schülerinnen Schmids Reaktion auf die abschließende Frage, was er - ausgestattet mit Superkräften - augenblicklich verändern würde. Eine derartige Kraft in der Hand eines Einzelnen würde seiner Meinung nach sicherlich missbraucht werden und Macht sollte immer auf mehrere Organe verteilt werden.

    Für die Schülerinnen und Schüler waren dies zwei überaus interessante und kurzweilige Unterrichtsstunden mit einem sehr sympathischen und gut gelaunten Abgeordneten, der ganz offen über seine eigene Person sprach und hautnah zu politischen Themen Rede und Antwort stand.

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