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Nördlingens Basketball-Trainer Imreh im Interview: Herausforderungen und Talente für die neue Saison

Basketball

Imreh zur Basketball-Saison: „Im Grunde genommen ist alles schiefgelaufen“

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    Nördlingens Basketball-Trainer Ajtony Imreh und sein Team haben ihre Ziele vergangene Saison nicht erreicht. Daher wolle man jetzt noch härter daran arbeiten, konkurrenzfähig zu bleiben.
    Nördlingens Basketball-Trainer Ajtony Imreh und sein Team haben ihre Ziele vergangene Saison nicht erreicht. Daher wolle man jetzt noch härter daran arbeiten, konkurrenzfähig zu bleiben. Foto: Szilvia Izsó (Archivbild)

    Das war Ihre zweite Saison als Headcoach der 1. Regionalliga-Herren, Sie kannten das Team und die meisten Gegner also bereits. Was waren im Sommer Ihre Erwartungen und Ziele?

    AJTONY IMREH: Persönlich war mein Ziel, die Leistung der Vorsaison mindestens zu wiederholen. Denn die Art, wie wir gespielt haben, hat vielen Zuschauern gefallen. Es war für alle im Team eine großartige und unvergessliche Erfahrung, in einer solchen Atmosphäre in den letzten Hauptrundenspielen und dann in den Playoffs aufzulaufen. Um das zu erreichen, wollten wir das Team nicht nur auf dem gleichen Level halten, sondern sogar noch einmal verbessern. Das Minimalziel war also, die Playoffs zu erreichen – am besten aber sogar nicht nur eine, sondern diesmal mindestens zwei Runden zu überstehen.

    Das Team ist mit fünf Niederlagen aus den ersten sechs Spielen in die Saison gestartet. Was ist schiefgelaufen, und wie haben Sie die Wende geschafft?

    AJTONY IMREH: Im Grunde genommen ist alles schiefgelaufen. Das Hauptproblem war, dass wir alle dachten, es würde dort weitergehen, wo wir nach dem letzten Playoff-Spiel ein paar Monate zuvor aufgehört hatten. Wir konnten aber die Abgänge von Daniele Minguillon und Felix Stoll, die eine große Rolle für uns spielten, zunächst nicht wirklich kompensieren. Auch unsere Vorbereitung im Sommer lief nicht immer optimal. Wir hatten nicht genug Spieler, also füllten wir die Lücken im Training mit jungen U16 Spielern auf. Sie gaben zwar ihr Bestes und verbesserten sich stark – aber die Trainingsqualität war trotzdem weit entfernt von dem, was wir wollten. Man muss aber auch sagen: in einigen dieser fünf verlorenen Spiele fehlte uns das Spielglück und wir mussten uns am Ende nur knapp geschlagen geben. Ich möchte aber auf unsere Vorbereitung vertrauen – nicht auf Glück, also habe ich versucht, diese zu verbessern.

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