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Wie Nördlingen im Zweiten Weltkrieg seine Schätze vor der Zerstörung schützte

Der Luftangriff auf Nördlingen am 20. April 1945.
Foto: Stadtarchiv Nördlingen
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Wie Nördlingen seine Schätze vor der Zerstörung bewahrte

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    Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ging es ums nackte Überleben. Vor 80 Jahren, im Februar 1945, bekam auch das Ries den Luftkrieg zu spüren, der bis dahin vorwiegend Ballungsräume getroffen hatte. Fliegeralarm in immer kürzeren Abständen, der die Leute aus dem Tagesgeschäft riss und in die Luftschutzkeller zwang, Evakuierte aus ausgebombten Städten, die einquartiert werden mussten, an der Front stehende, gefallene oder vermisste Ehemänner, Väter und Söhne, eine immer schwieriger werdende Versorgungslage, immer schrillere Durchhalteparolen – da war es schwer genug, den eigenen „Alltag“ zu bewältigen, die nötigste Habe und vor allem sich selbst in Sicherheit zu bringen. Wer konnte sich dabei noch Gedanken um den Schutz von Kulturgut vor der Zerstörung machen? Gerade in Nördlingen stellte sich diese Frage in besonderem Maße, da seine Identität als „lebende Stadt des Mittelalters“ auf seinem reichen kulturellen Erbe beruhte.

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