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Itzehoe: Nach Unfall: Totgeglaubte Frau ist nun gestorben

Itzehoe

Nach Unfall: Totgeglaubte Frau ist nun gestorben

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    Auf der Autobahn A 23 starben bei Itzehoe zwei Menschen. Eine Frau wurde irrtümlich für tot gehalten. Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen. Später starb die 72-Jährige im Krankenhaus.
    Auf der Autobahn A 23 starben bei Itzehoe zwei Menschen. Eine Frau wurde irrtümlich für tot gehalten. Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen. Später starb die 72-Jährige im Krankenhaus. Foto: Feuerwehr Itzehoe/Peter Happe (dpa)

    Eine 72 Jahre alte Frau war nach einem schweren Unfall auf der A23 bei Itzehoe in Schleswig-Holstein irrtümlicherweise für tot erklärt worden. Nun ist sie tatsächlich ihren schweren Verletzungen erlegen.

    Nach A23-Unfall: Erst totgeglaubt, dann gestorben

    Am Dienstagabend sei die 72-Jährige im Westküstenklinikum in Heide gestorben, sagte Harald Stender, Geschäftsführer des Klinikums, am Mittwoch. Einen Zusammenhang mit der verzögerten Behandlung der Frau schloss er jedoch aus: "Die schweren Kopfverletzungen haben letztendlich zum Tod geführt."

    Vermeintliche Leiche atmete

    Die 72-Jährige war nach dem schweren Unfall auf der Autobahn A23 in einem Sarg weggebracht worden. Plötzlich bemerkte der Bestatter in der Pathologie, dass die vermeintliche Leiche noch atmete.

    Bestatter war schockiert

    "Es war ein Schock", sagte der Bestatter der "Bild"-Zeitung. Die vermeintliche Tote sollten er und sein Helfer mit dem Leichenwagen in die Pathologie des Klinikums Itzehoe bringen. "Wir brachten die Tote mit dem Fahrstuhl in den Keller, sie steckte bis über ihren Kopf in einer Decke. Im Fahrstuhl fing sie dann auf einmal an zu zappeln."

    Leichensack geöffnet

    Als die Männer den Leichensack öffneten, habe die Frau nach Luft geschnappt. Sie habe noch EKG-Pflaster auf der Brust gehabt. "So was habe ich in über 25 Jahren als Bestatter noch nicht erlebt." Die Frau kam auf die Intensivstation in Itzehoe und wurde später wegen ihrer Kopfverletzungen nach Heide verlegt.

    Bei dem Verkehrsunglück war ein mit drei Erwachsenen und vier Kindern besetzter Kombi in den Gegenverkehr geraten und mit einem anderen Auto frontal zusammengestoßen. Zwei Menschen starben, sechs wurden schwer verletzt.  dpa/AZ

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