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Kalifornien
24.07.2020

Harry und Meghan verklagen Paparazzi: Sohn Archie mit Drohne fotografiert

Erneut gehen Harry und Meghan gegen Paparazzi vor. Nun auch in ihrer neuen kalifornischen Heimat, wo Fotografen mit Drohnen versuchen, Bilder von ihrem Sohn Archie zu machen.
Foto: Dominic Lipinski/PA Wire, dpa

In Großbritannien galt das Verhältnis zwischen Prinz Harry und Herzogin Meghan und den Boulevardmedien als äußerst angespannt. In Kalifornien wehren sie sich erneut.

Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) kämpfen auch in ihrer neuen kalifornischen Heimat weiter für den Schutz ihrer Privatsphäre. Das Paar habe bei einem Gericht in Los Angeles Klage eingereicht, weil es sich auf seinem Anwesen von Paparazzi belästigt fühle, teilte ihr Anwalt Michael Kump mit. Unter anderem hätten Fotografen teils mit Drohnen ihren einjährigen Sohn Archie im Garten abgelichtet. 

"Jeder Mensch und jedes Familienmitglied in Kalifornien hat das Recht auf Privatsphäre im eigenen Haus", hieß es in der Mitteilung des Anwalts. "Keine Drohnen, keine Hubschrauber oder Tele-Objektive können dieses Recht nehmen.

Rückzug der Royals aus dem britischen Königshaus

Der Herzog und die Herzogin von Sussex reichen diese Klage ein, um das Recht ihres jungen Sohnes auf Privatsphäre in ihrem Haus ohne das Eindringen von Fotografen zu schützen und diejenigen, die von diesen illegalen Aktionen profitieren wollen, aufzudecken und zu stoppen."

Meghan und Harry hatten Anfang des Jahres ihren Rückzug aus dem engeren Kreis der britischen Royals verkündet und ihre Verbindungen zum Königshaus teilweise gekappt. Seit einigen Monaten leben sie mit Archie in Los Angeles.

Harry und Meghan: Klage gegen die Mail on Sunday läuft noch

Schon in Großbritannien galt das Verhältnis des Paares zu Fotografen und Boulevardmedien als angespannt. Derzeit läuft unter anderem eine Klage gegen die Mail on Sunday, in der es um einen Brief Meghans an ihren Vater geht, den das Blatt in Auszügen veröffentlicht hatte. Die Herzogin fühlt sich dadurch in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt. (dpa)

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