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Tatort
06.01.2014

Kölner Tatort feiert Assistentin Franziska mit blutiger Folge

Motive aus dem Vorspann zur ARD-Krimireihe "Tatort".
Foto: dpa

Dieser Tatort hatte es in sich. Die Abschiedsfolge für Assistentin Franziska wurde nicht umsonst als nicht jugendfrei eingestuft und erst um 22 Uhr ausgestrahlt.

Der Tatort aus Köln am Sonntag lief aus gutem Grund erst spät am Abend: Dieser Tatort machte Angst. Und das in erster Linie durch die bloßen Worte eines Frauenmörders. In "Franziska" geriet die gleichnamige Kollegin der Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) in die Fänge eines kaltblütigen Killers.

Tatort: Hommage an die langjährige Assistentin "Franziska"

Der späte Tatort vom Sonntag war eine Hommage an die langjährige Assistentin "Franziska". Aber es war nicht nur Franziska Lüttgenjohanns, gespielt von Tessa Mittelstaedt, größter, sondern gleichzeitig ihr letzter Auftritt in der Tatort-Reihe. Die Geschichte der umstrittenen Tatort-Folge: Franziska ist als ehrenamtliche Bewährungshelferin tätig und glaubt an das Gute im Menschen. Franziska ist überzeugt, dass sogar Schwerverbrecher eine zweite Chance verdienen.

Doch im Gefängnis wird Franziska mit einem Messer bedroht und festgehalten - von einem Geiselnehmer, der eigentlich kurz vor der Entlassung steht. Der Mann steht nun jedoch im Verdacht, seinen Zellennachbarn getötet zu haben. Ist der Geiselnehmer auch ein Mörder? Er beteuert seine Unschuld. Die Tatort-Kommissare Ballauf und Schenk mussten daher nicht nur einen Mord aufklären, sondern auch ihrer Kollegin helfen. Ein spannendes Katz- und Maus-Spiel.

Tatort "Franziska": Konsequent hohes Spannungsniveau

Dass der Tatorterst um 22 Uhr gesenden wurde, wird viele Zuschauer geärgert haben. Doch bei "Franziska" gab es zwei Szenen, in denen explizite Gewalt gezeigt wurde. Hinzu kam das konsequent hohe Spannungsniveau, das eine Verschiebung rechtfertigte. Was "Franziska" noch von einem herkömmlichen Tatort abhob: Die sympathische Titelheldin wurde am Ende auf grausame Weise umgebracht.

Tatort- Titelheldin wird umgebracht

"Franziska" war nicht der einzige Tatort am Sonntagabend. Um 20.15 Uhr ermittelte bereits der Frankfurter Kommissar Frank Steiner in "Der Eskimo". In diesem Tatort wurde der Kommissar selbst Zeuge eines Mordes.

Tatort-Kommissar ermittelt alleine

In "Der Eskimo" wird ein Jogger getötet. Doch Steiner, der nach einer durchzechten Nacht auf einer Parkbank unweit des Tatorts erwacht, schafft es nicht, die Täterin zu fassen.  Da der Kommissar selbst Zeuge ist, wird er von den Ermittlungen abgezogen. Doch den Fall lässt sich Steiner dennoch nicht nehmen.

Tatort "Der Eskimo": Gänzender Hauptdarsteller

Der Frankfurter Tatort-Kommissar ermittelte zum ersten Mal allein und macht "Der Eskimo" zu einem kurzweiligen Krimi mit einem glänzenden Hauptdarsteller, für den nach der nächsten Tatort-Folge als Kommissar Schluss sein soll.

Schauspieler Joachim Król vor Tatort-Abschied

Schauspieler Joachim Król, läutete mit dieser Tatort-Folge seinen Abschied ein. Seine "Tatort"-Partnerin Nina Kunzendorf hatte als Conny Mey viel Aufmerksamkeit bekommen. Nach fünf Folgen wolllte sie die forsche und tussige Kommissarin jedoch nicht mehr weiter spielen. Nach dem Dreh der ersten Solo-Episode "Der Eskimo" erklärte Król seinen Ausstieg: "Nina fehlt mir". (AZ)

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