Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
US-Geheimdienste vermuten Ukraine hinter Autobomben-Anschlag auf Darja Dugina
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Wetter: Schneechaos legt Italien und Spanien lahm

Wetter
10.01.2021

Schneechaos legt Italien und Spanien lahm

Schnee im Retiro-Park in Madrid. Das Sturmtief «Filomena» sorgt im Sonnenland Spanien für Rekordkälte, viel Schnee und einiges Chaos.
Foto: Marta Fernández Jara/EUROPA PRESS/dpa

Kräftige Schneefälle sorgen in Spanien und Italien für Chaos. Der Jahrhundertschnee bringt nicht nur Spaß mit sich sondern fordert auch Todesopfer.

Schneemänner und Schneballschlachten auf Spaniens Autobahnen, Langläufer im Zentrum von Madrid und Rekordtemperaturen von minus 35,8 Grad. All das wirkt surreal, wenn man an das sonnige Urlaubsziel Spanien denkt. Doch das Sturmtief "Filomena" hat das Unwahrscheinliche möglich gemacht und Teile Spaniens und Italiens in eine schneebedeckte Winterlandschaftverwandelt. In den Regionen Spaniens, in denen es keinen Schnee gab, brachte "Filomena" Unwetter, starke Windböen, Dauerregen und hohe Wellen.

Autofahrer sitzen mehr als 15 Stunden in Fahrzeugen fest

Obwohl sich einige "Madrileños" Schneeballschlachten auf den verschneiten Straßen lieferten, brachten die Schneefälle nicht nur Spaß mit sich. Auf den spanischen Autobahnen legte eine mehr als 60 Zentimeter hohe Schneedecke den Verkehr lahm. Die Nacht von Freitag auf Samstag mussten einige Autofahrer sogar in ihren Fahrzeugen verbringen, da es die Rettungskräfte nicht so schnell durch die verschneiten Straßen schafften.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Twitter International Company Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt für Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereits währenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Patricia Manzanares beklagte sich im telefonischen Interview mit einem spanischen Fernsehsender: "Wir sitzen hier seit mehr als 15 Stunden fest, niemand hat uns Wasser, Decken oder Essen gebracht." Sie forderte eine schnellere Hilfe und mehr Informationen von den Behörden: "Wir bekommen überhaupt keine Infos, und im Wagen neben uns ist auch ein drei oder vier Jahre altes Mädchen."

Sturmtief "Filomena" fordert Todesopfer in Spanien

Bei anderen kam die Hilfe der spanischen Rettungskräfte zu spät. Im Nordwesten Spaniens wurde ein 54-jähriger Mann tot aus seinem Auto geborgen. Die Schneemassen hatten sein Fahrzeug unter sich begraben. In Madrid erfror ein obdachloser Mann in einem öffentlichen Park. Auch in der südlichen Provinz Málaga forderte das Sturmtief "Filomena" Todesopfer: Eine Frau und ein Mann wurden von Wassermassen überrascht und mitgerissen.

Eine Person fährt auf der Plaza Mayor Ski. Das Sturmtief «Filomena» sorgt landesweit für Rekordkälte und viel Schnee.
Foto: Andrea Comas, AP/dpa

Heftigster Schneefall in Madrid seit 1984

Seit Freitagvormittag schneit es in Madrid ununterbrochen. Obwohl der Schneefall am Samstagabend nachließ, gaben die Behörden noch keine Entwarnung und empfahlen den Bürgern zuhause zu bleiben. Denn auch von Schneemassen auf Gebäuden und Bäumen könnten in den folgenden Tagen noch große Gefahren ausgehen - vor allem, wenn in den kommenden Tagen die Temperaturen sinken.

Bis Samstagabend galt in der Hauptstadt und auch in zahlreichen anderen Regionen des Landes die höchste Alarmstufe Rot. "Das ist der bisher heftigste Schneefall des Jahrhunderts in Madrid. Ähnliches hatte es zuletzt im März 1971 und Februar 1984 gegeben", sagte der Sprecher des Wetterdienstes AEMET, Rubén del Campo.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den Inhalt von Instagram anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Meta Platforms Ireland Limited Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt für Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereits währenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Flüge und Bahnverbindungen in Madrid fallen wegen Schneechaos aus

Am Freitagabend waren in Madrid bereits mehrere Flüge und Zugverbindungen ausgefallen. Auch die S-Bahn in Madrid stellte den Betrieb bis auf weiteres ein. Des Weiteren wurden einige Landstraßen und die Autobahnringe der spanischen Hauptstadt M-30 und M-40 gesperrt. Sogar die Militärische Nothilfeeinheit UME war im Einsatz. Sie musste nach eigenen Angaben seit Freitagabend mit 147 Soldaten und 66 Fahrzeugen mehrmals ausrücken, um im Schnee stehengebliebenen Autofahrern zu helfen oder umgestürzte Bäume zu beseitigen.

Schlechte Nachricht gab es im Zuge dessen auch für die Fußballfans von Atlético Madrid: Das Heimspiel des spanischen Liga-Tabellenführers gegen Athletic Bilbao musste wegen des Winterwetters abgesagt werden.

Dutzende Einsätze für die Feuerwehr auch in Italien

Auch in Italien musste die Feuerwehr aufgrund von kräftigen Schneefällen vielerorts ausrücken. Wie die italienische Feuerwehr berichtete, mussten die Rettungskräfte vor allem im Norden des Landes Straßen freiräumen und liegengebliebene Fahrzeuge abschleppen. Der Schnee lastete auch auf den Dächern vieler verschneiter Orte in den Regionen Emilia Romagna und Lombardei. Im Dorf Sappada in der nordöstlichen Region Friaul-Julisch Venetien nahe der österreichischen Grenze mussten die Feuerwehrleute eine Kirche erklimmen, um die Schneemassen vom Dach des Gotteshauses zu schaufeln. Die Feuerwehr meldete insgesamt rund 200 Einsätze aufgrund der Schneemassen aus den italienischen Regionen. (mit dpa)

Ein Feuerwehrmann klettert zur Schneeräumung und -sicherung auf dem Dach der Kirche Santa Margherita in der nordöstlichen Region Friaul-Julisch Venetien.
Foto: -/Vigili del Fuoco, dpa

Lesen Sie dazu auch:

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Umfrage von Civey anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Civey GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.