Startseite
Icon Pfeil nach unten
Panorama
Icon Pfeil nach unten

Beatrice Egli wurde ausgegrenzt: So schwer war der Karrierestart des Schlagerstars

Prominente

Beatrice Egli wurde ausgegrenzt: So schwer war der Karrierestart des Schlagerstars

  • |
  • |
  • |
  • |
    Sängerin Beatrice Egli im März 2024 bei der Aufzeichnung der „Beatrice Egli Show“.
    Sängerin Beatrice Egli im März 2024 bei der Aufzeichnung der „Beatrice Egli Show“. Foto: Britta Pedersen, dpa (Archivbild)

    Beatrice Egli schwimmt gerade auf der Erfolgswelle: Im Oktober 2025 ist ihr neues Album „Hör nie auf damit“ erschienen, im Dezember 2025 folgt eine neue Ausgabe ihrer eigenen „Beatrice Egli Show“, die in der ARD ausgestrahlt wird. Und sogar das Wachsfigurenmuseum „Madame Tussauds“ hat der Sängerin eine eigene Wachsfigur gewidmet. Bis sie derart erfolgreich war, hatte Egli aber einige Hürden zu überwinden, wie sie nun in einem Podcast erzählte.

    Beatrice Egli: „Keiner hat mit mir geredet“

    Im September 2025 war Beatrice Egli im Podcast „Focus“ des Schweizer Senders SRF zu Gast. Hier erzählt sie von den Anfängen ihrer Karriere. Mit ihrem ersten Besuch bei den „Swiss Music Awards“ verbindet die 37-Jährige vor allem negative Erinnerungen, wie sie erzählte: „Ich kann mich an den ersten ‚Swiss Music Award‘ erinnern, wo wirklich keiner mit mir geredet hat und bloß kein Foto mit mir haben wollte auf dem Teppich.“ Egli spürte, dass die anderen Kollegen sie mieden. Aber warum? Egli erklärte im Podcast, es lag daran, dass sie Schlager machte. Trotz großer Beliebtheit beim Publikum, würden Schlagermusiker in der Musikszene häufig belächelt. „Das ist schon prägend, wenn du merkst, du wirst respektlos behandelt.“

    Beatrice Egli war auf das Verhalten ihrer Kollegen damals offenbar nicht vorbereitet. „Das war etwas, das mich sehr verletzt hat, denn so etwas kannte ich nicht“, sagte sie rückblickend. Hinter jeder Musik stehe ein Mensch, betonte die Sängerin – jemand, der mit Hingabe arbeite und dessen Leistung Anerkennung verdiene. Doch diese Anerkennung blieb ihr lange verwehrt. Stattdessen musste sie lernen, sich in einer Branche zu behaupten, die dem Schlager ein hartnäckig schlechtes Image zuschreibt.

    Auch interessant: Florian Silbereisen gilt aktuell als „Absagenkönig“. Unter anderem bei der Schlagershow „Mountain Mania“ fehlt er. Kein Wunder, denn der Entertainer kann sich vor Anfragen kaum retten. Immerhin ist bereits bestätigt, dass Silbereisen auch in diesem Jahr wieder die Silvesterausgabe des „Schlagerbooom“ moderieren wird.

    Beatrice Egli über ihre Karriereanfänge

    „Focus“-Moderator Stefan Büsser erinnerte sich an eine gemeinsame Begegnung einige Jahre später, erneut bei den „Swiss Music Awards“, die er damals moderierte. Egli gewann den Preis als „Best Female Act“ und hielt eine bewegende Dankesrede. Darin bedankte sie sich nicht nur für die Auszeichnung, sondern auch dafür, dass man ganz selbstverständlich mit ihr gesprochen habe, „obwohl ich Schlager mache“.

    Hinter der Bühne flossen bei Beatrice Egli an dem Abend die Tränen. Moderator Büsser sah sie offenbar und fragte sie, ob alles in Ordnung sei. „Und du warst aber eigentlich fröhlich und sagtest zu mir: ‚Du hast keine Ahnung, wie viel mir das gerade bedeutet.‘“ Der Moment markierte für die Musikerin den endgültigen Durchbruch in der Musikbranche.

    Übrigens: Immer wieder gab es Gerüchte um eine Beziehung von Egli und Silbereisen. Bewahrheitet haben sie sich nicht.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren