Meghan Markle hat die britische Königsfamilie mit ihrer Art offenbar von Anfang an irritiert. Während sie selbst betont, immer eine „Umarmerin“ gewesen zu sein, sollen Prinz William und König Charles III. sich mit dieser Herzlichkeit mächtig schwergetan haben. Doch Meghans direkte Art soll nicht nur Unbehagen ausgelöst, sondern auch für reichlich Palast-Klatsch gesorgt haben, wie neuen Berichten zu entnehmen ist.
Übrigens: Es gibt einen ganz bestimmten Grund, aus dem Prinz Harry seine Kinder, Archie und Lilibet, nicht in seine Heimat bringt. Dieser hat nichts mit den Spannungen mit seiner Familie zu tun.
„I‘m a hugger“ – Meghan Markle liebt es, zu umarmen
Schon in der Netflix-Dokumentation „Harry & Meghan“ aus dem Jahr 2022 sprach die ehemalige Schauspielerin über ihr erstes Treffen mit Prinz William und Prinzessin Kate. Meghan erinnerte sich, dass sie die beiden zum Abendessen empfing – barfuß und in zerrissenen Jeans. Dabei begrüßte sie ihren zukünftigen Schwager und seine Frau mit einer herzlichen Umarmung. Doch diese Geste kam offenbar nicht so an, wie sie erwartet hatte.
„Ich war eine Umarmerin, ich war es immer“, erklärte sie in der Doku. „Ich wusste nicht, dass das für viele Briten wirklich befremdlich ist“, wird Meghan in einem Bericht des People Magazine zitiert, der sich auf die Doku bezieht. Meghan merkte schnell, dass die strengen Etikette-Regeln nicht nur für öffentliche Auftritte galten, sondern auch hinter den Palastmauern fortgeführt wurden.
„Ich dachte, dass man sich nach außen hin formal gibt und dann, sobald die Tür geschlossen ist, entspannen kann“, sagte sie weiter. „Aber diese Förmlichkeit setzt sich auf beiden Seiten fort. Und das hat mich überrascht“, sagte der ehemalige Suits-Star in der Dokumentation.
Übergriffige Meghan sorgte für Unwohlsein bei Prinz William?
Die Distanz der Royals zu Meghans körperlicher Nähe blieb offenbar nicht nur eine persönliche Wahrnehmung. Laut einem aktuellen Bericht in der London Times fühlte sich insbesondere Prinz William durch Meghans Umarmungen regelrecht „unwohl“. Ein ehemaliger Palastangestellter erzählte, dass Meghan William „bei jeder Begegnung“ umarmte, was ihn irritierte.
„Dieses taktile Verhalten machte William unbehaglich, weil Meghan ihn praktisch jedes Mal umarmte, wenn sie sich begegneten“, zitierte die Zeitung einen Insider. Auch König Charles III., Meghans späterer Schwiegervater, soll in solchen Momenten merklich zusammengezuckt sein.
Die wiederholten Umarmungen sollen nicht nur Unwohlsein ausgelöst, sondern auch für Spekulationen und Gerede innerhalb des Palastes gesorgt haben. „Die häufigen Umarmungen und Wangenküsse führten zu Gerüchten unter den Angestellten, dass Meghan mit William flirtete“, heißt es in dem Bericht. Tom Quinn, der Autor des Artikels, stellte jedoch klar: „Natürlich tat sie das nicht“.
Meghan und die Royals – ein kulturelles Missverständnis?
Dennoch soll Meghan die ablehnende Haltung der Royals als Zurückweisung empfunden haben. „Sie war verständlicherweise verletzt, weil in Kalifornien jeder jeden umarmt“, heißt es weiter. Meghan selbst erklärte mehrfach, dass ihre amerikanische Herkunft für Missverständnisse zwischen ihr und den Royals gesorgt haben soll. Bereits in der Vergangenheit hatte sie betont, dass sie erst mit der Zeit begriff, wie tief die förmliche Art der Royals verwurzelt war.
Doch während sie in den USA für ihre offenen Gesten gefeiert wird, sorgten diese im Palast für Spannungen. Seit ihrem Rückzug aus dem Königshaus im Jahr 2020 wurde Meghan jedoch immer wieder für ihre Herzlichkeit gelobt. Etwa bei ihrem Besuch der Invictus Games oder während ihres kürzlichen Engagements für das Parents’ Network, wo sie Eltern, die ihre Kinder durch Cybermobbing verloren hatten, mit innigen Umarmungen tröstete.
Übrigens: So sehr Meghan in den USA für ihre Art geschätzt wird, gibt es dennoch immer wieder öffentliche Auftritte von ihr, die Stirnrunzeln und Kritik auf sich ziehen. Während der Brände im Raum Los Angeles wurden sie und Prinz Harry beispielsweise als „Katastrophentouristen“ bezeichnet. Zeitgleich steht derzeit wieder Harrys US-Visum auf dem Prüfstand. Sollte er bei seiner Einreise in die USA falsche Angaben gemacht haben, könnte ihm die Abschiebung aus den Vereinigten Staaten drohen. Da scheint es sich fast gut zu treffen, dass seine Schwägerin Kate offenbar eine US-Reise plant, mit dem Ziel, Harry mit der Familie auszusöhnen.
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