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Insekten-Rache zum Valentinstag: Bei dieser Zoo-Aktion wird der Ex zur Kakerlake

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Insekten-Rache zum Valentinstag: Bei dieser Zoo-Aktion wird der Ex zur Kakerlake

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    Bald könnte eine Kakerlake den Namen Ihres Ex tragen – und verfüttert werden. Auch ein deutscher Zoo bietet die Insekten-Rache zum Valentinstag an.
    Bald könnte eine Kakerlake den Namen Ihres Ex tragen – und verfüttert werden. Auch ein deutscher Zoo bietet die Insekten-Rache zum Valentinstag an. Foto: Boxyray, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Insekten lösen bei vielen Menschen Ekel oder Grusel aus – kaum jemand möchte sie in der eigenen Wohnung haben. Ähnlich verhält es sich mit manch unerwünschtem Ex-Partner. Wer gerade eine Trennung hinter sich hat oder sich nachträglich noch bei seinem Ex rächen möchte, bekommt zum diesjährigen Valentinstag die Gelegenheit – und das auf ziemlich ungewöhnliche Weise. Eigentlich ist der 14. Februar der Tag der Verliebten. In diesem Jahr drehen einige Zoos das Konzept jedoch um. Statt Romantik bieten sie ein etwas anderes Geschenk an: Der Ex wird zur Kakerlake gemacht.

    Ex wird zur Kakerlake: Wie funktioniert die Insekten-Rache zum Valentinstag?

    Zum Valentinstag kann der Ex-Partner kurzerhand zur Kakerlake werden – zumindest symbolisch. Benannt nach dem oder der Verflossenen, landet das Insekt anschließend als Futter bei den anderen Zoobewohnern. „Cry me a Cockroach“ – auf Deutsch etwa „Heul doch, Kakerlake“ – heißt die diesjährige Aktion des US-amerikanischen San Antonio Zoo.

    Wie der texanische Zoo in einem Instagram-Post erklärt, können Teilnehmer zwischen Kakerlaken, Ratten oder Gemüse wählen. Alle Optionen lassen sich nach dem Ex-Partner oder der Ex-Partnerin benennen und werden anschließend an andere Tiere im Zoo verfüttert. Für fünf Dollar wird der Ex zur Kakerlake oder zum Gemüse. Wer den ehemaligen Partner eher als Ratte sieht, zahlt 15 Dollar.

    Die Einnahmen fließen laut dem Zoo als Spende in den Naturschutz, die Tierpflege sowie in Bildungsprogramme der Einrichtung. Als kleines Extra zur Genugtuung gibt es für alle Teilnehmenden eine herunterladbare Valentinskarte sowie ein Video eines beliebten Zoobewohners obendrauf.

    Übrigens: Die Kakerlake gehört zu den schnellsten laufenden Insekten der Welt und kann so geschickt vor Feinden fliehen.

    „Kakerlaken-Karma“: Welche Zoos bieten die Insekten-Rache zum Valentinstag an?

    Die Idee, den Ex zur Kakerlake zu machen, ist nicht neu: Bereits 2019 startete der El Paso Zoo in den USA mit der Aktion „Quit Bugging Me“ – auf Deutsch: „Hör auf, mich zu nerven“, wobei „Bug“ auf Deutsch auch „Insekt“ bedeutet. Laut eines Facebook-Posts des Zoos konnten Teilnehmer vorab den Namen ihres Ex einsenden und live auf Facebook zusehen, wie er in Gestalt einer Kakerlake an die Zoobewohner verfüttert wurde.

    2023 zog laut dem polnischen Sender TVP World ein Zoo in Polen nach: Der Orientarium Zoo in Łódź bietet, wie auf der Website der Stadt zu lesen ist, auch in diesem Jahr wieder die Ex-Verfütterungsaktion zum Valentinstag an – mit verschiedenen Paketen: Für umgerechnet rund 12 Euro gibt es die Kakerlaken-Adoption inklusive Zertifikat. Wer zusätzlich ein Foto des Fütterungsmoments möchte, zahlt umgerechnet etwa 35 Euro – und wer die Kakerlake gleich selbst verfüttern will, muss über 71 Euro investieren.

    Mittlerweile ist die tierische Rache auch in Deutschland angekommen: Der Altenburger Zoo in Thüringen startet am 14. Februar 2026 mit der Aktion „Kakerlaken-Karma“. Für fünf Euro kann hier – wie der Radiosender MDR Thüringen via Facebook berichtet – eine Schabe erworben werden, die anschließend an andere Zoobewohner verfüttert wird.

    Liebe statt Rache: Welche Insekten-Aktion gibt es im Zoo für Verliebte?

    Für alle Verliebten gibt es im Altenburger Zoo auch eine romantische Alternative zur Kakerlaken-Rache: Zum Valentinstag kann hier eine Rosenkäfer-Patenschaft übernommen werden. Die Käfer werden nach den liebsten Menschen benannt und können ganzjährig im Zoo bestaunt werden – eine „Hommage an ganz ‚besondere Lieblingsmenschen‘“, wie es die Stadt Altenburg selbst beschreibt.

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