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Maha Vajiralongkorn
27.07.2022

Marotten-Monarch mit Bayern-Faible: Thailands König Rama X. wird 70

Irgendwann war es dann zu viel der Eskapaden: Thailands König Maha Vajiralongkorn.
Foto: Sakchai Lalit, dpa (Archiv)

Der thailändische König wurde wegen seiner Eskapaden oft belächelt. Irgendwann wurde er aber zur Belastung – für sein Heimatland und seine Wahlheimat Bayern.

Er besitzt eine Villa am Starnberger See, liebt die Berge und das Skifahren. Schon als Kronprinz hat Maha Vajiralongkorn einen Großteil des Jahres in Bayern verbracht, als König von Thailand hat sich das nicht geändert. Doch nach diversen Eskapaden ist es zuletzt in der Öffentlichkeit still um Rama X. geworden.

Im Freistaat wurde er schon länger nicht mehr gesichtet. Früher hatte man ihn im Legoland oder auf Schloss Neuschwanstein entdeckt. Es entstanden oft peinliche Fotos vom Marotten-Monarchen, wie er wenig altersgerecht im bauchfreien Top, Flip-Flops an den Füßen und einem weißen Pudel auf dem Arm auf Shopping-Tour war. Den Pudel soll er übrigens zum General der Luftwaffe ernannt haben. Doch zuletzt gab es keine Skandalmeldungen mehr wie im Januar 2021, als er seine Schwester krankenhausreif geschlagen haben soll.

Wo und wie der thailändische König Rama X. feiert, ist ein Staatsgeheimnis

Ob es am reiferen Alter liegt? Rama X. wird an diesem Donnerstag 70. Wo und wie er feiert, ist ein Staatsgeheimnis. Klar ist nur, dass der Tag wie immer in Thailand ein öffentlicher Feiertag ist. Immerhin darüber wird sich die Bevölkerung freuen. Im Gegensatz zu seinem Vater, dem gottgleich verehrten König Bhumibol, ist Maha Vajiralongkorn beim Volk lange nicht so beliebt. War der Vater in den sieben Jahrzehnten seiner Regentschaft volksnah und pflichtbewusst, gilt sein einziger Sohn vielen als Spinner, Hallodri und Verschwender, der Teile seines auf 30 Milliarden Euro geschätzten Vermögens einfach verprasst.

Aus mehreren Ehen gingen fünf Söhne und zwei Töchter hervor. Und die Hochzeit mit der früheren Stewardess Suthida im Mai 2019 – kurz vor der Krönung – war auch vielen ein Dorn im Auge. Wenigstens lässt er seinem Thronerben Dipankorn eine gute Erziehung in einem bayerischen Privatinternat angedeihen.

Der thailändische König besetzte sogar ein ganzes Luxushotel in Garmisch

Schlagzeilen machte der Jubilar, als er trotz strenger Corona-Regeln mit seiner kompletten Entourage ein Luxushotel in Garmisch-Partenkirchen besetzte. Oder als im Jahr 2011 der Insolvenzverwalter des pleite gegangenen Augsburger Baukonzerns Walter am Münchner Airport das Flugzeug des damaligen Prinzen pfändete, um Geld vom thailändischen Staat einzutreiben.

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Irgendwann war es dann zu viel der Eskapaden. In Deutschland fragte man sich, ob sich der Thai-König alles erlauben kann. Im krisengeschüttelten Thailand demonstrierte die Demokratie-Bewegung. Wohl auch deshalb ist es ruhiger um Rama X. geworden ist.

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