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Neujahr 2026: So klappt es endlich mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr

Neujahr 2026

Wie hält man sich endlich an die guten Vorsätze?

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    Weg mit dem Handy! Stellt sich nur die Frage, wie.
    Weg mit dem Handy! Stellt sich nur die Frage, wie. Foto:  Sebastian Gollnow, dpa (Symbolbild)

    Weil Neujahr völlig überraschend wieder nicht um 7 Uhr in der Früh mit Handy-Missachtung, Waldlauf, Müsli-Frühstück und anschließender Büro-Absenz begann, muss jetzt halt wieder die Frage aller Fragen herhalten: Wie schafft man es, seine guten Vorsätze ENDLICH in die Wirklichkeit zu transportieren und dann auch länger als 72 Stunden durchzuhalten?

    Erster Schritt: nachgefragt bei den Mitleidenden im Land. Ganz vorn steht bei denjenigen Deutschen, die sich überhaupt was vornehmen, der Wunsch, 2026 mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, gefolgt von „Stress abbauen/vermeiden“, mehr Sport, mehr Zeit für sich selbst und gesündere Ernährung. Keine Raketen-Erkenntnisse, aber nun aufs Neue bestätigt worden in einer repräsentativen Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK.

    Nicht alles auf einmal wollen, kleine Ziele setzen, empfiehlt ein Facharzt

    Zweiter Schritt, und jetzt zählt's, weil obige Liste schon wieder furchtbar lang ist: Nicht alles auf einmal wollen, kleine Ziele setzen. Sagt jedenfalls Steffen Conrad von Heydendorff, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. „Letztlich ist es so: Wenn man ganz viel verändern will und sich ganz viel vornimmt, erzeugt das auch einen gewissen Stress.“ Und das sieht von Heydendorff kritisch. Denn: Viele Menschen stünden bereits „verdammt unter Stress, insgesamt“. Beispiel: Alkohol. Wer Abstinenz will, dies aber nicht ganz schafft, sollte alternativ die Menge reduzieren oder alkoholfreie Tage fest einplanen. Und: ehrlich sein und Durchhänger hinnehmen. Entscheidend sei, realistische Ziele zu setzen und sich diese Phasen zu erlauben, sagt von Heydendorff. Motivationstiefs seien völlig normal.

    Sogar Bundesdigitalminister Wildberger schafft es, seinen Handykonsum zu beschränken

    Vielleicht helfen ja auch Vorbilder. Karsten Wildberger etwa, ausgerechnet der Bundesdigitalminister, legt sein Smartphone abends eine Stunde vor dem Schlafengehen beiseite und nimmt es auch morgens erst eine oder anderthalb Stunden nach dem Aufwachen wieder zur Hand, wie er nun verriet. Wenn das so ist... (mit dpa)

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