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Krebs: Thomas Gottschalk spricht offen über seine Erkrankung

„Wetten, dass..?“-Moderator

Thomas Gottschalk hat Krebs

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    Gottschalk hat in einem Interview über eine Krebserkrankung gesprochen.
    Gottschalk hat in einem Interview über eine Krebserkrankung gesprochen. Foto: Philipp von Ditfurth, dpa

    Moderator Thomas Gottschalk (75) hat eine Krebserkrankung öffentlich gemacht. „Ich glaube, es wird Zeit, dass wir die Karten auf den Tisch legen. Ich habe Krebs“, sagte er in einem Bild-Interview, das er gemeinsam mit seiner Ehefrau Karina gab. Der Entertainer wurde 1950 im oberfränkischen Bamberg geboren, wuchs im nahegelegenen Kulmbach auf und arbeitete lange Zeit für den Bayerischen Rundfunk.

    „Thomas hatte vor knapp vier Monaten eine schwere, komplizierte Krebsoperation“, sagte Ehefrau Karina. „Die Diagnose war heftig. Epitheloides Angiosarkom. Ein seltener, bösartiger Tumor, der von den Zellen der Blutgefäße ausgeht. Thomas wurde sofort operiert.» Ihr Mann sei dann noch ein zweites Mal operiert worden und nehme bis heute starke Medikamente.

    Verstörender Auftritt bei „Bambi“-Verleihung: Thomas Gottschalk spricht über Medikamente zur Krebs-Therapie

    „Erst bei der Bambi-Verleihung realisierten wir, welche Nebenwirkung diese Medikamente haben“, sagte Gottschalks Ehefrau. Er selbst sagte der Bild weiter: „Ich war nicht darauf vorbereitet, dass mir jemals so etwas passieren könnte. Mit diesen Tabletten fühle ich mich, als würde ich mit meinem Kopf in einer Waschmaschine stecken. Ich kannte mich so selbst nicht. Inzwischen weiß ich, das sind die Schmerzmittel.“

    Am Freitagabend hatte Gottschalk erneut bei einem Fernseh-Auftritt für Verwunderung gesorgt. Zwei Wochen nach seiner viel kritisierten Bambi-Moderation wurde er diesmal selbst ausgezeichnet, und zwar mit dem österreichischen TV-Preis Diamant-Romy. Bei der Preisverleihung in Kitzbühel wirkte er verwirrt, seine Stimme zitterte teilweise. Den Entertainer irritierte offensichtlich unter anderem die ihm zur Verfügung stehende Zeit. Schon bei der Bambi-Gala hatte er teils desorientiert gewirkt und sich verhaspelt.

    Warum hatte der kranke Entertainer die Romy-Verleihung nicht abgesagt? Zu Bild sagte Gottschalk: „Dann wäre noch mehr Häme über mich hereingebrochen. Außerdem bin ich alte Schule und erfülle meine Verpflichtungen.“ Er habe überlegt, die Medikamente vor dem Auftritt wegzulassen, aber das hätten ihm seine Ärzte verboten. „Bei der Romy habe ich gemerkt, es hat keinen Sinn. Ich kann nicht mehr auftreten. Ich muss gesund werden“, sagte der 75-Jährige.

    Ehefrau zu Urteilen über Thomas Gottschalk: „War für mich die Hölle“

    Gottschalks Ehefrau Karina saß bei der Veranstaltung in Kitzbühel im Publikum und verfolgte die Reaktionen des Publikums laut Bild mit Tränen in den Augen. Auch in den sozialen Netzwerken wurde über den Auftritt geurteilt.

    Karina Gottschalk sagte der Zeitung: „Das war für mich die Hölle, weil ich ja die Wahrheit kenne. Am liebsten hätte ich jeden angeschrien: Nein, es geht uns nicht gut. Vor allem Thomas geht es nicht gut. Er ist schwer krank!“ (dpa)

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