Startseite
Icon Pfeil nach unten
Panorama
Icon Pfeil nach unten
Royals
Icon Pfeil nach unten

Nach Titelentzug folgt der nächste Schlag: Ex-Prinz Andrew soll vor Gericht aussagen

Royals

Nach Titelentzug folgt der nächste Schlag: Ex-Prinz Andrew soll vor Gericht aussagen

  • |
  • |
  • |
  • |
    Die Schlagzeilen um Andrew Mountbatten Windsor reisen nicht ab. Nun soll er vor einem US-amerikanischen Gericht aussagen.
    Die Schlagzeilen um Andrew Mountbatten Windsor reisen nicht ab. Nun soll er vor einem US-amerikanischen Gericht aussagen. Foto: Aaron Chown, PA Wire/dpa (Archivbild)

    Das britische Königshaus scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Seit Monaten steht Andrew Mountbatten Windsor, Bruder von König Charles III. und Onkel von Prinz William und Prinz Harry, in den Schlagzeilen internationaler Medienberichte. Im Mittelpunkt steht dabei Andrews kontroverse Beziehung zu dem heute verstorbenen US-Geschäftsmann und verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Autor und Historiker Andrew Lownie behauptete in seinem neuen Buch unter anderem, dass Andrew ein nützlicher Idiot“ für Epstein gewesen sei.

    Andrews Verbindung zu dem berüchtigten US-MillionärIn schadete dabei nicht nur seiner eigenen Reputation, sondern traf auch die britische Königsfamilie schwer. Aufgrund des anhaltenden Skandals musste Andrew zuletzt all seine königlichen Titel abgeben. Doch auch danach hält der Druck auf den ehemaligen Herzog weiterhin an. Warum er bald vor Gericht aussagen soll, lesen Sie hier.

    Warum soll Andrew vor Gericht in den USA aussagen?

    Am 21. Oktober 2025 erschienen posthum die Memoiren der US-Amerikanerin Virginia Giuffre. In der Vergangenheit hatte sie schwere Vorwürfe gegen Andrew erhoben. Virginia Giuffre, die sich im April 2025 das Leben nahm, gilt als eines der bekanntesten Opfer im Epstein-Skandal. Nach Angaben der Deutschen Presseagentur (dpa) warf sie Andrew unter anderem vor, sie in der Vergangenheit mehrfach sexuell missbraucht zu haben, auch als sie noch minderjährig war. Eine Zivilklage gegen den Royal im Februar 2022 endete laut dpa mit einem angeblich millionenschweren Vergleich. Mit der Veröffentlichung ihrer Memoiren sind in den vergangenen Wochen jedoch noch weitere Einzelheiten zu den bestehenden Missbrauchsvorwürfen an die Öffentlichkeit gelangt.

    Wie unter anderem das Nachrichtenportal CNN berichtete, haben die Demokraten im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses nun ein Schreiben verfasst, in dem sie Andrew dazu auffordern, nach Washington zu reisen. Demnach wollen sie Andrew einer protokollierten Befragung unterziehen, die im Rahmen der Untersuchung des Ausschusses gegen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein stattfindet. In dem Brief vom 6. November 2025 wird der Bruder von König Charles dazu aufgefordert, „Einblicke in die Verbrechen der Komplizen von Jeffrey Epstein zu geben“. Das Ziel des Ausschusses sei es, „die Identität von Epsteins Komplizen und Unterstützern aufzudecken und das gesamte Ausmaß seiner kriminellen Machenschaften zu verstehen“, heißt es in dem Brief. Es würde davon ausgegangen, dass Andrew über „wertvolle Informationen“ verfüge, die zur Aufklärung von Eppsteins Verbrechen beitragen könnten.

    Wie reagiert Andrew auf die Forderung?

    Der Druck auf Andrew ist in den vergangenen Monaten stetig gewachsen. Wie unter anderem die Tagesschau berichtete, wurde ein formelles Verfahren eingeleitet, mit dem Andrew sein Prinzentitel entzogen werde. Darüber hinaus müsse er aus seinem royalen Zuhause ausziehen. Mit dem offiziellen Schreiben der Demokraten folgte nun der nächste Schlag für den in Verruf geratenen Royal.

    Ob es zu einer Aussage von Andrew kommt, bleibt allerdings fragwürdig. Da der Ausschuss derzeit von Republikanern kontrolliert werde und diese bislang nicht signalisiert hätten, die Aufforderung an Andrew zur Aussage zu unterstützen, haben die Demokraten laut BBC keine Befugnis, den Ex-Royal zu einer Aussage zu zwingen. Dem Bericht von CNN zufolge wird Andrew die Aufforderung aller Voraussicht nach ablehnen. In einer vom Palast veröffentlichten Erklärung stritt Andrew bis zuletzt alle gegen ihn erhobenen Anschuldigungen ab.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren