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Andrew und Ex-Frau Fergie müssen aus royalem Anwesen ausziehen: Drohen jetzt teure Renovierungsarbeiten?

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Andrew und Ex-Frau Fergie müssen aus royalem Anwesen ausziehen: Drohen jetzt teure Renovierungen?

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    Andrew und Ex-Frau Sarah Ferguson lebten auch Jahre nach der Scheidung noch zusammen auf einem Anwesen.
    Andrew und Ex-Frau Sarah Ferguson lebten auch Jahre nach der Scheidung noch zusammen auf einem Anwesen. Foto: Chris Jackson, dpa (Archivbild)

    Andrew Mountbatten-Windsor, der jüngere Bruder von König Charles, muss nun aus dem Anwesen Royal Lodge in Windsor ausziehen. Mit dem Auszug des ehemaligen Prinzen kommen aber einige Fragen auf. Denn das jahrhundertealte Gebäude, in dem Andrew zuletzt lebte, ist Berichten zufolge in einem maroden Zustand. Wer zahlt also die Renovierung? Und was wird aus Andrews Ex-Frau Sarah Ferguson?

    Royals: Wo zieht Prinz Andrew nun eigentlich hin?

    Über 20 Jahre lebte Andrew in der 30-Zimmer-Residenz. Nun muss er sie verlassen. Erst Ende Oktober 2025 wurden dem Bruder des amtierenden Königs seine Adelstitel aberkannt, jetzt verliert er auch sein Zuhause. Andrew soll stattdessen künftig in einem kleineren, privaten Anwesen auf dem königlichen Sandringham-Anwesen in Norfolk leben. Wo genau gab das Königshaus laut Berichten der britischen Tageszeitung The Times nicht bekannt. Es schloss aber offenbar nicht aus, dass es für Andrew in das York Cottage gehen soll, das ursprünglich einmal für Harry und Meghan vorgesehen war, bevor diese in die USA gingen.

    Die Entscheidung über den Wohnsitzwechsel Andrews sorgt nicht überall für Begeisterung. The Times sprach mit Anwohnerinnen und Anwohnern in der Umgebung von Sandringham. Hier zeigte sich deutliche Ablehnung. „Wir wollen ihn hier nicht“, wird eine Anwohnerin von der Zeitung zitiert. Andere äußerten Sorgen über einen anstehenden Medienrummel samt Fotografen, sollte Andrew tatsächlich in die Gegend ziehen.

    Ob seine Ex-Frau Sarah Ferguson mit ihm nach Norfolk zieht, ist aktuell übrigens noch offen. Aus Palastkreisen heißt es laut der Times, sie dürfe mit ihm in das neue Domizil einziehen. Es wird allerdings vermutet, dass sie künftig ihren eigenen Weg gehen wird.

    Wie ist der Zustand der Royal Lodge?

    Der Auszug aus der Royal Lodge sorgt aber im Hintergrund für juristische Verhandlungen. Denn wie The Times berichtet, hatte Andrew den Mietvertrag für das Anwesen im Jahr 2003 für eine Laufzeit von 25 Jahren abgeschlossen. Eine Million Pfund bezahlte der Royal damals. Seitdem zahlte er offiziell nur eine symbolische jährliche Miete, investierte laut Medienberichten aber über 7,5 Millionen Pfund in umfangreiche Renovierungen.

    Weil Andrew nun drei Jahre vor Vertragsende auszieht, steht ihm eigentlich eine Ausgleichszahlung von 557.595 Pfund zu. Ob er diese Summe tatsächlich erhält, ist fraglich, denn laut den Vertragsbedingungen ist der Mieter verpflichtet, das Anwesen bis zum Auszug in einem guten Zustand zu erhalten. Das scheint bei der Royal Lodge nicht der Fall zu sein. Augenberichten zufolge, die die Times zitiert, zeigen einige Nebengebäude Risse, Feuchtigkeitsschäden und abblätternde Farben. Auch notwendige Instandhaltungsarbeiten sollen überfällig sein, darunter die Reinigung und Neuverfugung des Außenmauerwerks, die zuletzt 2023 fällig war, sowie die Neugestaltung der Innenräume, die 2024 hätten erfolgen müssen.

    Ex-Prinz Andrew: Zahlt er die Renovierung der Royal Lodge?

    Rechtsexperten, mit denen britische Medien wie die Times sprachen, weisen darauf hin, dass Andrew alle Verpflichtungen bis zum Tag der Vertragsaufgabe erfüllen muss. Die möglichen Renovierungskosten könnten sich auf mehrere Hunderttausend Pfund belaufen – zusätzlich zu den laufenden Betriebskosten, die auf rund 600.000 Pfund pro Jahr geschätzt werden.

    Wie der Skandal-Prinz diese Summen aufbringen soll, ist unklar. Seit König Charles seinem Bruder im vergangenen Jahr die jährliche Zuwendung von einer Million Pfund gestrichen hat, wie die BBC berichtete, lebt der 65-Jährige nach eigenen Angaben allein von seiner Marinepension in Höhe von 20.000 Pfund im Jahr. Damit gilt es als unwahrscheinlich, dass er größere Renovierungen selbst finanzieren kann.

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