Von Januar bis Dezember 2026 gibt es zahlreiche Gelegenheiten, Sternschnuppen zu beobachten. Auch wenn die Quadrantiden im Januar bereits vorbei sind, gibt es drei andere Meteorschauer, die Sternschnuppen-Enthusiasten nicht verpassen sollten.
Sternschnuppenschauer 2026: Die Quadrantiden am 3. Januar
Die Quadrantiden zählen laut der Astronomie-App Star Walk zu den drei intensivsten Meteorströme des Jahres. Sie zeichnen sich durch einen scharfen, kurzzeitigen Höhepunkt aus – er dauert nur etwa sechs Stunden. Leider fällt ihr Höhepunkt im Jahr 2026 mit dem Vollmond zusammen, wodurch die meisten Meteore überstrahlt werden. Dennoch könnten engagierte Beobachter ein paar helle Sternschnuppen entdecken.
- Höhepunkt: 3. Januar
- Radiant: Sternbild Bärenhüter
- Mond zu 100 Prozent beleuchtet
Die Perseiden vom 17. Juli bis zum 24. August 2026
Die Perseiden sind aufgrund der warmen Sommernächte besonders beliebt. Laut der International Meteor Organization (IMO) erreichen sie ihren Höhepunkt am 12. oder 13. August mit einer durchschnittlichen Rate von 50 bis 75 Sternschnuppen pro Stunde. Allerdings wird der Vollmond zum Höhepunkt den Himmel die ganze Nacht beleuchten und die Sicht beeinträchtigen.
- Höhepunkt: 12. bis 13. August
- Radiant: Sternbild Perseus
- Mond zu 0 Prozent beleuchtet
Die Geminiden am 07. und 12. Dezember 2026
Die Geminiden im Dezember sind der aktivste Sternschnuppenschwarm des Jahres. Sie bieten ein beeindruckendes Spektakel mit bis zu 150 Meteoren pro Stunde. Laut IMO sind diese Sternschnuppen besonders hell und oft intensiv gefärbt.
- Höhepunkt: 13. Dezember
- Radiant: Sternbild Zwillinge
- Mond etwa 39 Prozent beleuchtet
Sternschnuppen 2026: So lassen sich die Schauer gut beobachten
Damit die Beobachtung gelingt, sollten einige wichtige Punkte beachtet werden:
- Standortwahl: Ein Ort fernab von künstlichen Lichtquellen minimiert die Lichtverschmutzung. Zudem ist der Mondzyklus entscheidend, da der Vollmond die Sicht auf Sternschnuppen erschweren kann.
- Geduld: Die Augen benötigen etwa 20 Minuten, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Es ist hilfreich, etwas abzuwarten, bevor die Sternschnuppen zählbar werden.
- Ausrüstung: Auch im Sommer können die Nächte kühl sein. Eine Isolationsmatte, Decken und warme Kleidung sorgen für Komfort – besonders, wenn längere Zeit auf dem Boden verbracht wird.
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