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Tödliches Kletter-Drama im Ötztal in Tirol: 22-Jähriger von Hubschrauber geborgen

Jede Hilfe kommt zu spät

Kletter-Drama im Ötztal: 22-Jähriger tot von Hubschrauber geborgen

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    Der Polizeihubschrauber „Libelle“ musste einen tödlich verunglückten, 22 Jahre alten Kletterer bergen. (Symboilbild)
    Der Polizeihubschrauber „Libelle“ musste einen tödlich verunglückten, 22 Jahre alten Kletterer bergen. (Symboilbild) Foto: Imago/Eibner Europa

    Im Ötztal in Tirol ist es am Samstag (2. Mai) zu einem tragischen Kletterunfall gekommen. Für einen 22 Jahre alten Österreicher kam jede Hilfe zu spät.

    Wie die Polizei mitteilte, war der 22-Jährige gemeinsam mit einem 21-Jährigen gegen 16.40 Uhr auf einer Zwei-Seillängentour im Klettergarten „Elefantenwandl“ im Gemeindegebiet von Längenfeld unterwegs. Dabei hatte das Duo - laut ORF beide erfahrene Sportkletterer auf dem Bezirk Innsbruck-Land - zunächst eine erste Seillänge als Zustieg bewältigt und wollte sich anschließend an der schwierigen Sportkletterroute „Kein Licht, kein Schatten“ (Schwierigkeitsgrad 9a) versuchen.

    Kletter-Drama im Ötztal: 22-Jähriger tot von Hubschrauber geborgen

    Abwechselnd wurde schließlich geklettert, um die Route zu „projektieren“, das heißt Schritt für Schritt zu analysieren und Schlüsselstellen immer wieder zu üben. Nachdem die Route projektiert war, wurde der 21-Jährige nach Polizeiangaben von seinem Kletterpartner passiv vom Standplatz (ein Sicherungsplatz innerhalb oder am oberen Ende einer Kletterroute) aus abgelassen.

    Als er sich bereits am Fuß der Kletterwand befand, stürzte der noch am Standplatz befindliche 22-Jährige aus bisher unbekannter Ursache bis zum Wandfuß (Bereich einer Kletterwand, wo die Wand auf den Boden trifft) ab.

    Sein Partner setzte zwar sofort einen Notruf ab, das Team des Notarzthubschraubers „Alpin 2“ konnte nach erfolgloser Reanimation jedoch nur noch den Tod des Verunglückten feststellen. Der Verstorbene wurde schließlich vom Polizeihubschrauber „Libelle“ geborgen und ins Tal geflogen. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ordnete eine Obduktion an, um die genaue Unfallursache zu klären.

    Vorarlberg: GPS-Tracker seines Hundes führt Retter zur Leiche von abgestürzten Deutschen

    Bereits am Freitag (1. Mai) war es in Österreich in Vorarlberg zu einem tödlichen Absturz gekommen. Ein 65 Jahre alter Deutscher war mit seinem Hund zu einer Wanderung aufgebrochen, kehrte aber nicht mehr zurück. Auch hier konnten die Rettungskräfte nur noch den Tod des Verunglückten feststellen.

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