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Von Kfz-Steuer bis HU: Diese Änderungen kommen 2026 auf Autofahrer zu

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Von Kfz-Steuer bis HU: Diese Änderungen kommen 2026 auf Autofahrer zu

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    Im Jahr 2026 kommen einige Änderungen auf Autofahrerinnen und Autofahrer zu. Für einige davon sind bestimmte Termine relevant, andere treiben die Kosten fürs Autofahren nach oben.
    Im Jahr 2026 kommen einige Änderungen auf Autofahrerinnen und Autofahrer zu. Für einige davon sind bestimmte Termine relevant, andere treiben die Kosten fürs Autofahren nach oben. Foto: doidam10, stock.adobe.com (Symbolbild)

    Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter müssen auf einiges achten, wenn sie regelmäßig mit dem Auto unterwegs sind. Auch im Jahr 2026 wird es einige Neuerungen geben, auf die sich Autofahrerinnen und Autofahrer einstellen müssen. Die Änderungen betreffen nicht nur Fahrsicherheit, Hauptuntersuchung und die Kfz-Steuer, sondern beinhalten auch Neuerungen für Halterinnen und Halter bestimmter Fahrzeugklassen, sowie E-Autos und SUVs. Mit dieser Übersicht können Sie sich schon jetzt bereit für das Auto-Jahr 2026 machen.

    Auch interessant: Komfortabel, sicher und leicht zu handhaben – die besten Autos für Senioren überzeugen nicht unbedingt mit vielen Spielereien. Bei der Suche zählt oft anderes. Außerdem: Mit der Umstellung auf den EU-Führerschein fragen sich viele Besitzer des alten Führerscheins Klasse 3, ob sie damit noch fahren dürfen.

    HU und Co: Diese Änderungen kommen 2026 auf Autofahrer zu

    Im Jahr 2026 gibt es für Autofahrerinnen und Autofahrer Termine, die eingehalten werden müssen. Zum Beispiel müssen nur manche – abhängig vom Jahrgang – ihren Führerschein erneuern lassen, alle jedoch ihre HU-Plakette, wie autozeitung.de schreibt:

    • HU-Plakette: 2026 wechselt die Hauptuntersuchung-Plakette (HU-Plakette) wieder ihre Farbe. Ab dem kommenden Jahr wird sie nach dem festen Farben-Zyklus blau sein. Wer die Plakette nicht rechtzeitig austauscht und mit einer abgelaufenen herumfährt, muss mit einem Bußgeld zwischen 15 und 60 Euro rechnen. Je nachdem, wie lange man überzieht.
    • Führerschein-Umtausch: Für bestimmte Jahrgänge gilt, dass die alten Führerscheine bis zum 19. Januar 2026 in die neuen EU-Führerscheine umgetauscht werden müssen. Die Frist gilt für Führerscheine, die zwischen den Jahren 1999 und 2001 ausgestellt wurden.
    • Kfz-Steuer: Bisher konnte man die Kfz-Steuer für sein Fahrzeug gestaffelt zahlen. Ab 2026 ist das allerdings nur noch als jährliche Einmalzahlung möglich.
    • Neues Notrufsystem: Neufahrzeuge müssen ab 2026 mit einem speziellen digitalen Notrufsystem ausgestattet sein, das automatisch den Notruf verständigt, wenn es zu einem Unfall kommt. Diese Pflicht betrifft allerdings Autohersteller und nicht Käuferinnen und Käufer.

    Übrigens: Der EU-Führerschein bringt nicht nur ein einheitliches Design, sondern auch wichtige Fristen für den Umtausch alter Dokumente mit sich.  Alte Führerscheine müssen in Deutschland bis spätestens 2033 in EU-Führerscheine umgewandelt werden. Über die Kosten und wo man ihn bekommt, sind sich viele nicht bewusst.

    Steuer und Versicherung: Hier wird es 2026 für Autofahrer teurer – und hier günstiger

    Laut ADAC wird die Fahrzeughaltung für so manche Autofahrerin und manchen Autofahrer im Jahr 2026 teurer. Das gilt sowohl für Halterinnen von Verbrennern als auch von Elektrofahrzeugen. Hier der Überblick:

    • Kraftstoffpreise: Ab 2026 steigt die CO₂-Steuer erneut an. Laut ADAC wird das Tanken daher teurer. Der Preis für Benzin steigt im nächsten Jahr voraussichtlich um etwa 3 Cent pro Liter.
    • Kfz-Haftpflicht: Fast sechs Millionen Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter müssen 2026 mit einer höheren Einstufung in der Kfz-Haftpflicht-Versicherung rechnen. Zu den Modellen mit höherer Haftpflicht-Klasse gehören etwa der Audi Q3 45 TFSI e, der Ford Focus 1.0 und der Mercedes-Benz GLA 250 e. Allerdings profitieren auch etwa 4,5 Millionen Besitzerinnen und Besitzer mancher Modelle davon, in einer niedrigeren Klasse zu landen.
    • E-Autos: Mit dem Ende von 2025 sollte auch die bisherige Steuerbefreiung für E-Autos enden. Elektroautos, die vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2025 erstmals zugelassen wurden oder werden, müssen laut dem ADAC ab der Erstzulassung bis zu zehn Jahre lang keine Kfz-Steuern zahlen. Die Regelung sollte eigentlich 2030 auslaufen, soll Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) zufolge nun aber bis 2035 verlängert werden. Für 2026 zugelassene E-Autos würde das bedeuten, dass sie wieder fast zehn Jahre steuerfrei gefahren werden könnten. Außerdem steigt die THG-Prämie (eine Klima-Prämie für E-Autos), es kommt eine neue E-Auto-Förderung und es werden die Voraussetzungen für das bidirektionale Laden geschaffen.
    • Pendlerpauschale: Die Pendlerpauschale wurde überarbeitet. Ab dem 1. Januar 2026 gilt sie einheitlich ab dem 1. Kilometer – egal, ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln gependelt wird, wie die Bundesregierung informiert. Pro Kilometer können 38 Cent abgesetzt werden. Die Berechnung wird durch die Überarbeitung einfacher und für viele Pendlerinnen und Pendler wird es mehr zu holen geben. Bisher hatte es eine Staffelung gegeben: Bis zum 20. Kilometer konnten nur 30 Cent pro Kilometer abgesetzt werden.

    Auch interessant: Viele fragen sich, ob die eigene Kfz-Versicherung auch dann noch gilt, wenn ein anderer Fahrer das Auto fährt. Außerdem: Früher konnte man einen kleinen Lkw bequem mit dem Autoführerschein fahren. Doch heute braucht man eventuell eine andere Führerscheinklasse, um einen 7,5-Tonner zu fahren.

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