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Corona-Impfung
31.01.2021

US-Hersteller Moderna liefert weniger Impfstoff als geplant

Ein Fläschchen des Moderna-Impfstoffes.
Foto: Rogelio V. Solis/AP, dpa (Symbolbild)

Das US-Unternehmen Moderna wird wohl zunächst weniger Impfstoff als liefern. Die Engpässe werden aber durch Lieferungen anderer Hersteller ausgeglichen.

Droht der nächste Rückschlag in der Impf-Kampagne? Wie Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher mitteilt, wird auch der Impfstoff-Hersteller Moderna die zugesagten Lieferungen seines Corona-Impfstoffes reduzieren. Das schrieb Tschentscher am Samstag auf Twitter und berief sich dabei auf eine Mitteilung aus dem Bundeskanzleramt. "Wie soll man da die Impfungen planen?", monierte Tschentscher.

 

Das Bundesgesundheitsministerium reagierte noch am Samstag auf Tschentschers Aussagen. Demnach würden die vorübergehenden Engpässe von Moderna von Lieferungen anderer Hersteller mehr als ausgeglichen. Zwar liefere Moderna 43.200 Dosen weniger, dafür würden Biontech/Pfizer und AstraZeneca bis zum 22. Februar 1.747.000 Impfdosen mehr als geplant liefern. Das erklärte das Ministerium ebenfalls auf Twitter.

 

Moderna liefert weniger Impfstoff als geplant

In der vergangenen Woche hatte sich ein heftiger Streit entwickelt, weil das Unternehmen AstraZeneca ankündigte, der EU weniger Impstoff zu liefern als vorgesehen.

Angesichts dieser Produktionsprobleme und der erheblichen Kritik am schleppenden Impfstart will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten über die Lage beraten. Bereits am Sonntag will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit den Vorstandschefs jener Hersteller sprechen, mit denen die EU Lieferverträge abgeschlossen hat. (mit dpa)

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