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Corona-Pandemie
19.01.2021

Grüne lenken vor Corona-Gipfel den Blick auf die Kinder

Viele Kinder haben derzeit nur wenig Kontakt zu Freunden und anderen Gleichaltrigen.
Foto: Mascha Brichta, dpa

Exklusiv Vor den Corona-Beratungen von Bund und Ländern lenken die Grünen den Fokus auf die Kinder. Ekin Deligöz warnt: "Wir dürfen sie nicht zu einer verlorenen Generation abstempeln."

Unmittelbar vor dem Corona-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder haben die Grünen im Bundestag vor weiteren Einschränkungen für die Kinder gewarnt. "Kinder brauchen Kontakt zu anderen Kindern. Daher sollte die Isolation nur auf das Notwendigste reduziert werden", sagte die kinder- und familienpolitische Sprecherin Ekin Deligöz unserer Redaktion. Angesichts des langen Corona-Jahres und seinen Auswirkungen auf die junge Generation forderte sie eine "Mut-mach-Kultur für unsere Kinder". Man dürfte die Kinder und Jugendlichen nicht "zu einer verlorenen Generation abstempeln", sagte Deligöz, die auch Vizepräsidentin des Deutschen Kinderschutzbundes ist.

Ekin Deligöz setzt sich für die Rechte von Kindern ein.

Deligöz will den Kindern Mut machen

Deligöz sprach sich dafür aus, alle Kräfte zusammenzuführen, um den Kindern "trotzdem eine gute Bildung und Förderung zukommen zu lassen, ihnen Mut zu machen und ihre Resilienz zu steigern". Vor dem Hintergrund geschlossener Schulen und Kitas sagte sie, Kinder und Eltern dürften auf keinen Fall alleine gelassen werden. "Für die Eltern, die nebenher arbeiten müssen, insbesondere in systemrelevanten Berufen, ist Notbetreuung unabdingbar. Für andere ist mehr an Flexibilität in Homeoffice und Arbeitszeiten notwendig."

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Die Diskussion ist geschlossen.

21.01.2021

>> Man dürfte die Kinder und Jugendlichen nicht "zu einer verlorenen Generation abstempeln ... <<

Das macht doch niemand; wie kann man nur auf so eine unsinnige Aussage kommen?

Es kommt im Artikel aber sehr gut heraus - den Grünen geht es primär nicht um Wissensvermittlung sondern um irgendwelche sozialen Themen. Die wollen irgendwie Mut machen, obwohl es den wenigsten Kindern aktuell an Mut mangelt. Mutlosigkeit wird ggf. eher durch die Situation der Eltern und mangelndem Respekt der Politik gegenüber Selbstständigen vermittelt.

Und natürlich gibt es ein Land/Stadt Gefälle bei Betroffenheit. Da wo die Ideologie der urban-ökologischen Verdichtung herrscht, haben die Kinder auch in der Pandemie neben den unzureichenden Lernplattformen weniger Möglichkeiten.

Gerecht und sinnvoll wäre einfach mal ein 1.000 Euro EDV-Gutschein an die Eltern schulpflichtiger Kinder. Denn selbst gut ausgestattete Haushalte kommen aktuell an ihre technischen Kapazitätsgrenzen. (gerade musste ich unterbrechen, weil wegen einem Rechte-bla-bla der Notebook nicht auf den Netzdrucker zugreifen konnte - keine Sorge Luxusproblem)

Nein keine Mutlosigkeit, wenn am Nachmittag 2 Söhne mit Kumpels über Netz und Handy Minecraft spielen - die hektischen Töne bringen zwar etwas "Last Ship" Stimmung in die Bude - aber das passt dann ja hervorragend ;-)

P.S. Zum Einstieg ein Präsenztag die Woche mit Sport würde übrigens schon viel bringen. Der Verfall der Fitness ist ein echtes Problem und war am Rodelberg deutlich zu bemerken.

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19.01.2021

Lächerlich jetzt erst damit anzufangen.

Das Kind ist doch schon lange in den Brunnen gefallen.

Den Rest des letzten Schuljahres und einen bis jetzt nicht unerheblichen Teil dieses Schuljahres kann man doch schon mal getrost als "verloren" bezeichnen.

Aber was kann man den von Politikern erwarten, die von ihrem "Fachgebiet" keine Ahnung haben und nicht wissen, wie es im realen Leben aussieht.

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